AVES-Ostkantone VoG
Naturkundliche Weiterbildung & Aktiver Naturschutz
in Ostbelgien

AVES - Ostkantone … Seit 1970

Information ist ohne das Medium "Internet" heute undenkbar. Dieser Tatsache ist sich auch AVES - Osktantone VoG bewusst. Interessierte Naturfreunde, Schüler und Lehrer können sich hier unverbindlich über das bestehende Angebot informieren und eine Fülle von Informationen über den Natur- und Umweltschutz in Ostbelgien erfahren.

Der Naturschutz und AVES - Ostkantone brauchen auch Ihre Unterstützung!

AVES - Ostkantone: Naturkundliche Weiterbildung und aktiver Naturschutz in Ostbelgien!

 

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Nächster Monatstreff AVES-Ostkantone: Am Mittwoch, den 1. Februar 2012, 19h00 im Naturzentrum Ternell

Wieder erwartet alle Naturinteressenten bei unserem nächsten Monatstreff ein hochinteressantes Thema: Der Biber. Tatsächlich ist der größte Nager nunmehr wieder fest in unserer Gegend etabliert. Dem war nicht immer so. Sein Einfluß auf die Landschaft ist demnach nicht zu übersehen. Dämme, Burgen, überflutete Bachtäler und umgelegte Bäume lassen unübersehbare Spuren seines Daseins zurück. Und nicht immer ist seine Präsenz unproblematisch. Lutz Dalbeck, Biberexperte von der Biologischen Station Düren stellt uns den Biber und seine Lebensweise vor. Zeitgleich informiert der engagierte Naturschützer über Schutzmaßnahmen und -projekte sowie über Lösungen im Falle von Problemen. Wer mehr über den Biber, dem besten Landschaftspfleger erfahren möchte ist herzlichst willkommen. Der Monatstreff findet statt am Mittwoch, dem 1. Februar 2012 im Naturzentrum Haus Ternell. Herzliche Einladung an ALLE!

 

 

 

 

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Steinkauzröhren sind bereit zum Anbringen

Nicht weniger als 30 Steinkauzniströhren wurden zu Anfang des Jahres 2012 angefertigt und warten nunmehr darauf an die geeigneten Plätze angebracht zu werden. Die Aktion ist im Rahmen des AVES-Steinkauzprojektes eine der Maßnahmen, die den Bestand vor allem im Eupener Raum stärken sollen. Ein besonderer Dank geht an die freiwilligen Helfer und unserem langjährigen Mitarbeiter Alfred Emontspohl, der die Kästen konzipierte. Auch dem Sägewerk Mertes aus Wereth, der die Aktion durch kostenloses Zurverfügungstellen der notwendigen Eichenbretter großzügig unterstützte. Über den weiteren Verlauf der Aktion werden wir an dieser Stelle informieren.

In den nächsten Tagen kommen den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern die Tonaufnahmen in Form von Musikkasetten und CD zu.

 

 

 

 

 

 

 

Nächster Monatstreff AVES-Ostkantone: Am Mittwoch, den 11. Januar 2012, 19h00 im Naturzentrum Ternell

Unsere Monatstreffs erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Oktober mit 28 Teilnehmern, im November mit 26 und im Dezember mit 32 Teinehmern - Zahlen, die belegen, dass sich zahlreiche Naturfreunde und -begeisterte aktiv in die Naturschutzarbeit einbringen möchten. Auch die einleitenden Referate mit interessanten und für Ostbelgien relevanten Themen ziehen viele Interessenten an. In Anbetracht der Tatsache, dass in Deutschland die Dohle der Vogel des Jahres ist, geht es bei der ersten Monatsversammlung am 4. Januar im Naturzentrum Haus Ternell in Eupen um die Rabenvögel. Bewundert, gefürchtet, verfolgt und geschützt, wohl kaum eine Vogelgruppe wird derart diskutiert. Wie der derzeitige Wissenstand ist, welche Position in der Sache AVES-Ostkantone vertritt und überhaupt welche Arten zur großen Gruppe der Rabenvögel gehören, darüber informiert AVES-Ostkantone an diesem Abend ab 19h00. Nach dem gut einstündigen Referatsteil geht es dann weiter mit der Rückschau des vergangenen Monats Dezember und der Festlegung von Naturschutzaktionen im Monat Januar. Dazu gehört natürlich auch die Weiterführung der AVES-Aktion "Steinkauz", siehe unten.

 

 

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AVES-Exkursionskalender 2012 - Auf einem Blick ... HIER

Für jeden Naturfreund empfehlen wir unsere Exkursionen. Ob ornithologische, botanische oder allgemein naturschutzliche Themen, hier erfahren die Teilnehmer unter der Leitung von langjährigen Wanderleitern viel Wissenswertes. Beobachtung von Vögeln, Bestimmung, Kennenlernen der Stimmen und und und . .. Alle Naturfreunde sich eingeladen an unseren knapp 30 Weiterbildungsveranstaltungen am Wochenende teilzunehmen. Wer aktiv bei Naturschutzprojekten mithelfen will, der kann sich auf dieser Seite informieren, jeder ist willkomen, ob jung oder alt, ob Neuling oder Fortgeschrittener. Informationen erteilen wir auf Anfrage gerne. Unseren "Exkursionskalender 2012 auf einem Blick" können Sie hier downloaden und ausdrucken.

Übrigens startet auch in diesem Jahr wieder das PRogramm "AVES-junior" unter der Leitung von Tamara Träbert. Alle Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sind willkommen - Ältere und die Eltern natürlich auch... Hier finden Sie das Programm unser Jugendgruppe.

 

 

 


AVES-Ostkantone präsentierte sich und die Pflegestation beim "Tag des Tierschutzes" am 11. Dezember in Eupen

Die Tierfreunde Ostbelgiens luden am Sonntagnachmittag, den 10. Dezember ins Eupener Plazza ein. Sinn und Zweck der Veranstaltung war es ein breites Publikum für die Belange des Tierschutzes zu gewinnen. Zugleich bot die Veranstaltung verschiedenen Organisationen Gelegenheit ihre eigene Arbeit zugunsten des Tierschutzes vorzustellen und hierfür zu werben.

Auch AVES-Ostkantone war mit von der Partie und stellte insbesondere die AVES- Pflegestation für Wildtiere vor, die Marleen, Tamara und Berthold Thomahsen betreibt. Auch die AVES-Pflegestation, die von Tamara Träbert in Raeren betrieben wird wurde hier einen interessierten Publikum in Form von Bildern und Plakaten vorgestellt. Selbstverständlich informierten AVES-Mitarbeiter über das reichhaltige Weiterbildungsangebot unserer Vereinigung und über konkrete Naturschutzprojekte in Ostbelgien.

Als weiteres Highlight stellte sich unsere Kinderanimation heraus. Die von unserem langjährigen Mitglied Alfred Habsch vorgefertigten Bausätze ermöglichten es Kindern vor Ort artgerechte Meisenkästen zusammenzubauen. Damit es keine blauen Finger beim Einschlagen der Nägel gab, dafür sorgten der AVES-Präsident Berthold Thomahsen, Yves und Denis Janssens. Die zahlreichen jungen Bastler hatten auf jeden Fall viel Spaß bei der Arbeit und können sich im Frühjahr auf die sich eingenisteten Gäste im Garten freuen.

Die Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg, so dass es 2012 sicher eine Neuauflage geben wird … AVES-Ostkantone ist wieder mit von der Partie!

 

Fotos: Willy Ortmann                                                                                                                                      Mehr zu den Eupener Tierfreunden erfahren Sie hier...

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AVES-Projekt "Steinkauz" wird in einigen Tagen starten

Am Mittwoch, den 9. November 2011 hatte AVES-Ostkantone anlässlich des Monatstreffs zu einem Informationsabend zum Thema Steinkauz eingeladen. Vorgestellt wurde das Projekt "Steinkauz", das demnächst im Raum Eupen, Kelmis, Lontzen starten soll und darauf abzielt, die Bestände des Steinkauzes bestmöglichst zu erfassen und langfristig Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Diese ziehen das Anbringen von Nisthilfen, Unterhalt von Kopfweiden und anderen dem Steinkauz zugute kommenden Maßnahmen mit ein.

Die Zielsetzung ist hoch, das gesamte Gebiet umfasst rund 100 km². Helfer sind notwendig.

Weit über 20 engagierte und hochinteressierte Naturfreunde fanden sich im Naturschutzzentrum Ternell ein und wurden unsererseits über das Projekt informiert. Mehr noch, spontan wurden bereits Aufgaben verteilt: der Bau der Nisthilfen wird ab 20 November erfolgen, für rund 50 km² sagten Mithelfer und Kartierer spontan zu und es wurden die Distrikte zugewiesen. Somit steht dem guten Gelingen unseres Vorhabens nichts mehr im Wege. Die freifwilligen Helfer erhalten in den nächsten Tagen zusätzliches und detailliertes Informationsmaterial, Hilfsmittel, Kartenmaterial und -unterlagen. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, lesen Sie hier.

Hier finden Sie weiteres zum Steinkauz

Wer noch nachträglich mitmachen möchte, kann sich in unserer Bildungsstätte melden

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Kranichschauspiel am Wochenende des 5. November 2011

Am Samstag, den 5. November war viel los ... über dem ostbelgischen Himmel und natürlich auch anderswo. Tausende von Kranichen passierten bei idealem Zugwetter unser Grenzgebiet auf ihrer Reise gen Süden. Zahlreiche Beobachter meldeten die Kraniche bei unseren Mitarbeitern und trugen teils ihre Beobachtungen in unsere Beobachterseite ein. Insbesondere am Samstag wurden nicht enden wollende Durchzüge gesichtet. Einige Beobachter sprachen sogar von einem noch nie erlebten Schauspiel.

Der Durchzug der Kraniche läutet nun die kalte Jahreszeit ein. Generell erwarten uns nach ihrem Erscheinen im Herbst kühlere Witterung. Die Tiere ziehen nunmehr in Richtung Mittelmeerraum, und entfliehen somit - als Kurzstreckenzieher - dem Winter.

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2011 informiert AVES-Ostkantone ausführlich über die "Faszination Kraniche" bei dem Monatstreff im Naturzentrum Ternell ab 19h00.

Sollte der eine oder andere noch Beobachtungen zu melden haben, AVES-Ostkantone ist dankbar für jede Mitteilung. Oder tragen Sie diese in unsere Beobachterseite ein. Danke im voraus.

 

 

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AVES-Monatsversammlung am 9. November  - Thema "Steinkauz"

 
AVES-Ostkantone lädt alle Interessenten zur kommenden Monatsversammlung am Mittwoch, den 9. November ins Naturzentrum Haus Ternell ein. Auf dem Programm steht eine umfassende Informationskampagne über den Steinkauz, einer kleineren Eulenart, über deren genaue Bestände AVES-Ostkantone sich  in Ostbelgien Fragen stellt. Wie sieht es genau mit der ostbelgischen Population aus? Wo sind noch Brutpaare angesiedelt? Wie kann der Bestand verbessert werden? Wer würde bei einer großangelegten Nistkastenaktion und einer späteren Betreuung der Nisthilfen mithelfen? Über diese Themen referiert AVES-Animator Gerhard Reuter im Austausch mit den Teilnehmern. Ein Referat mit vielen wertvollen Informationen und vor allem ein Angebot an alle, die sich aktiv an der Schutzaktion beteiligen möchten. Im Anschluss informiert AVES-Ostkantone über die im Oktober geleistete NAturschutzarbeit und stellt anstehende Projekte für den Monat November vor.
 
Beginn des Abends ist 19h00. Alle Naturfreunde sind herzlich willkommen. Für Anfahrten aus der Eifel können Fahrtengemeinschaften organisiert werden. Infos unter 080/340246 oder per Email.

 

 

 

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Herbstzeit – Häufige Begegnungen mit dem Igel

Wer nun in der herbstlichen Dämmerung einen Spaziergang unternimmt, der hat gute Chancen, dem Igel zu begegnen. Diese haben sich nunmehr – im Regelfall – ihren Winterspeck angefressen und befinden sich auf der Suche nach einem trockenen und frostsicheren Winterquartier, vielleicht in Ihrem eigenen Garten. Doch was tun, wenn die Tiere krank oder verletzt sind, woran ist dies zu erkennen? AVES-Ostkantone informiert sie hier.

 

 

 

 

 

 

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Lumbricus Umweltbus - Erfolgreiche Bilanz des Einsatzes 2011

(02/11/2011)
 

AVES-Ostkantone informiert

 

Lumbricus Umweltbus nach der Einsatzwoche in Ostbelgien

 

In der Zeit vom 24. bis 28. Oktober Woche verweilte der Lumbricus Umweltbus im Süden Ostbelgiens. Seit 1992 kommt das Fahrzeug auf Einladung AVES-Ostkantone in Ostbelgien zum Einsatz. Rund 90 Schüler der Mittelschul- und Abiturklassen des Bischöflichen Instituts Büllingen, der Bischöflichen Schule Sankt Vith, des Königlichen Athenäums und des Maria Goretti Instituts Sankt Vith nahmen mit ihren Fachlehrern an der diesjährigen Auflage teil. Den kompletten und ausführlichen Einsatzbericht können Sie hier downloaden.

 

Erfolgreiche Einsatzwoche

 

Eine erfolgreiche Aktion fand ihren Abschluss, denn praxisbezogener und  angewandter Naturkundeunterricht konnten die Schüler unter Anleitung der Ökopädagogen Irene Steiner-Bordel, Dietmar Schruck und nicht zuletzt des AVES-Animators Gerhard Reuter erleben.

 

Doch abgesehen von dem pädagogischen Erfolg der Aktion, welche Probleme konnten die Schüler erarbeiten?

 

Probleme aller ostbelgischen Fließgewässer

 

In allen untersuchten Fließgewässern (Prümer Bach und Entenbach in Sankt Vith, der Our in Reuland, der Warche und dem Reissbach in Büllingen sowie der Amel in Deidenberg) konnten die Schüler die teils an der Toleranzgrenze befindlichen Nitratwerte nachweisen. Inmitten eines von Landwirtschaft geprägten Umfeldes ist in
diesem Zusammenhang schnell die Ursache gefunden. Tatsächlich gelangt überschüssiger Stickstoff aus der Düngung direkt in die Oberflächengewässer.

 

Ein anderes größeres Problem vieler Bäche ist die Verbauung. Nahezu alle untersuchten Fließgewässer schnitten in dieser Hinsicht mäßig bis schlecht ab. Sogar die Amel in Deidenberg erhielt seitens der Schüler der Bischöflichen Schule Sankt Vith ein mässiges Resultat, zeigte es sich doch als erwiesen an, daß in der Nähe der  alle „Zum Thünnes“ eine mehr oder weniger starke Einflussnahme des Menschen stattgefunden hatte.

 

 

Ein schlechtes Resultat erhielt die Warche in Büllingen (Nähe der Molkerei), oder aber der Reissbach. Schüler des Bischöflichen Instituts Büllingen stellten hier schlechte Noten für den Bachzustand aus. Im Falle der Warche in Büllingen musste sogar die Feuerwehr alarmiert werden: aus dem Uferbereich floss hier sogar Öl in den Bach. Zudem  liessen hohe Phospatwerte aufhorchen.

 

Die Schüler des Maria Goretti Instituts bewerteten die Qualität des Entenbaches bei Sankt Vith als eher schlecht. Entsprechende Chemische Werte und das 
Umfeld des Baches lassen hier deutliche Aussagen zu. Eine diesen Zuständen angepasste und artenarme Fauna wurde von den Schülern nachgewiesen.

 

Ein besseres Resultat – zumindest in der Gewässergüte – stellten die Schüler des Königlichen Athenäums Sankt Vith für die Our in Reuland heraus. Chemische Parameter – die bis auf den Nitratgehalt – durchweg in Ordnung waren, eine entsprechende artenreiche Tierwelt (mit Bachforelle und Groppe) waren positiv auffallend. Lediglich in Punkto Struktur stellten die Schüler im Bereich des alten Bahnhofgeländes eine starke Verbauung der Our fest und bewerteten die Our in Sachen Struktur mit der Note unbefriedigend.

 

Ein weiterer Skandal konnten die BS-Schüler in Deidenberg ausfindig machen. Aus einer Einleitung unmittelbar an der Brücke gelangt milchiges Abwasser in die Amel. Die Chemiker fanden zudem eine den Grenzwert überschreitende Konzentration an Phosphaten heraus. Es liegt die Vermutung nahe, daß die Herkunft dieses Abwassers aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt, die Reinigungsrückstände erklären die erhöhten Phosphatwerte.

 

 

Für die Problemfälle an Warche in Büllingen und Amel in Deidenberg wurden weitere Schritte eingeleitet.

 

 Fazit

 

 Somit liegt in Sachen Gewässerschutz auch in Ostbelgien so einiges im Argen. Gewässerschutztut not. Die Schüler haben die Botschaft des Lumbricus und des Organisators AVES-Ostkantone in beeindruckender Weise am eigenen Leibe erfahren.


Der Bericht des diesjährigen Einsatzes (als PDF Datei) kann von Interessenten per Email kostenfrei angefordert werden.Anfrage an unsere Bildungsstätte genügt.

(Text und Fotos: G. Reuter)

 

 

 



Der Fliegenpilz (Amanita muscaria)

AVES-Ostkantone nimmt Stellung zum vermehrten Pilzaufkommen im August
(18.08.2011)

Das regenreiche Wetter der letzten Wochen hat dazu geführt, dass die Pilze nunmehr überall aus dem Boden sprießen, wo doch die eigentliche Pilzsaison erst im September herrscht. Ein ähnliches Phänomen wurde bereits in den Sommern 2002 und 2007 festgestellt, auch in diesen beiden Jahren herrschten während der Sommermonate feuchtnasse Verhältnisse. Und noch ein wichtiges Detail: auch das Frühjahr 2011 zeigte sich positiv für die Pilze, denn warme und trockene Witterungsverhältnisse in der frühen ersten Jahreshälfte begünstigen das unterirdische Wachstum der Pilzfäden.

In der Wallonie dürfte es laut vorsichtigen Schätzungen über 9000 Pilzarten geben, vorzugsweise in den Wäldern, aber auch in Wiesen, an Wegrändern, Bäumen sind sie in ihren unterschiedlichsten Formen und Facetten zu beobachten.

Und dennoch, es gibt reiche Pilzjahre und arme Pilzjahre und Jahre in denen bestimmte Arten üppig erscheinen, während andere Arten nahezu ausbleiben. Im darauffolgenden Jahr kann die Lage sich dann wenden. Dieser Umstand resultiert aus der komplizierten Kombination und dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren.

Vor allem Champignons und Boviste reagierten schnell auf Feuchtigkeit. Sie schießen bereits nach einer Woche aus dem Boden. Bei anderen Arten kann es etwas länger dauern bis sie reagieren.

Es ist stets eine Frage der Feuchtigkeit und der Temperaturen, zu starke Hitze ist für die Pilze schlecht. Es muss auch nicht jeden Tag regnen. Wenig Wind, Tau, Nebel und ein wenig Sonne – das sind ideale Bedingungen für die beliebte Herbstspeise.

Sammler, die jetzt schon in die Pilze gehen, können ihre Körbe durchaus füllen. Wer auf Speisepilze aus ist, freut sich über einen Korb voller Steinpilze. Das ist durchaus möglich. Die große Vielfalt der Hauptsaison wird allerdings noch folgen. Maronen sind bisher nur vereinzelt vorzufinden. Bei den Schwämmen sind es vor allem Steinpilze oder Hexenröhrlinge. An Lamellenpilzen könnten Sammler insbesondere bei Champignons jetzt schon fündig werden.

Allerdings wurden auch schon einige giftige Exemplare gesehen. Pantherpilze, Täublinge und die giftig grünen Knollenblätterpilze wurden bereits jetzt vorgefunden.

Bei Röhrlingen oder Schwämmen droht immerhin keine Lebensgefahr. Sie werden auch oft als Pilze für Anfänger bezeichnet. Jedoch muss ausdrücklich vor Fehlbestimmungen gewarnt werden und Pilzsammler sind angehalten die Pilze genau in Augenschein zu nehmen oder die in Bestimmungsbüchern angeführten Merkmale sorgfältig zu überprüfen.

Informationen zum Sammeln der Pilze und was Sie beachten sollen finden sie hier

Text: Gerhard Reuter

 



Spitzmausalbino

AVES-Ostkantone begutachte eine interessante Beobachtung

Am 13. Juli machte Joseph Heinen aus Braunlauf eine interessante Beobachtung und meldete sich bei Norbert Paquay und Gisela Margraff. Die beiden AVES-Leute staunten nicht schlecht über die seltene Beobachtung eines Spitzmausalbinos. Das Tier war bei Arbeiten an einem Rosenbeet aufgefallen, es hatte sich verfangen, wurde aber befreit und nach der Augenscheinnahme wieder freigelassen. Albinismus ist in der Natur zwar eine regelmäßige Erscheinung, doch selten gelingt es Tiere zu finden, geschweige denn aus nächster Nähe zu beobachten.

 


Der Riesenbärenklau

Der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum - Syn.: Heracleum giganteum)

Wir berichteten über die Problematik der Invasiven Pflanzen (siehe unten). Interessante Untersuchungen beleuchten wie es den Problempflanzen gelingt, sich rasant schnell auszubreiten. Unser Mitglied Klaus Forssman hat die Sachlage zusammengefasst und analysiert.

Hier
auch die Tipps im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der auch potentiell für den Menschen gefährlichen Pflanze.

 



Der asiatische Marienkäfer

Invasive Pflanzen und Tiere

Die Wallonische Region hat den invasiven Tier und Pflanzenarten den Kampf angesagt. Und es ist notwendig, denn die neuen Arten bringen für heimische Tiere und Pflanzen viele Gefahren mit sich und rangieren in der Reihenfolge der Gründe für den Biodiversitätsschwund nach der Zerstörung der Habitate an zweiter Stelle.

Welche Gefahren von diesen Neozoen und Neophyten ausgehen, und welche Arten als problematisch eingestuft wurden erfahren Sie hier.

Text: Gerhard Reuter

 


Die Stellungnahmen von AVES-Ostkantone sind in einer Rubrik zu finden, die sich hier befindet
 
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Ausbau der Pflegestation mehr  

Termine +++Termine +++ Termine

Die nächsten Aktivitäten finden an folgenden Daten statt:

 

 

 

 


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Letzte Änderung: 24.01.2012