AVES-Ostkantone VoG
Naturkundliche Weiterbildung & Aktiver Naturschutz
in Ostbelgien

 

AVES - Ostkantone … Seit 1970

Information ist ohne das Medium "Internet" heute undenkbar. Dieser Tatsache ist sich auch AVES - Ostkantone VoG bewusst. Interessierte Naturfreunde, Schüler und Lehrer können sich hier unverbindlich über das bestehende Angebot informieren und eine Fülle von Informationen über den Natur- und Umweltschutz in Ostbelgien erfahren.

Der Naturschutz und AVES - Ostkantone brauchen auch Ihre Unterstützung!

AVES - Ostkantone: Naturkundliche Weiterbildung und aktiver Naturschutz in Ostbelgien!

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AVES-Exkursionskalender 2014 - Auf einem Blick ... HIER

Für jeden Naturfreund empfehlen wir unsere Exkursionen. Ob ornithologische, botanische oder allgemein naturschutzliche Themen, hier erfahren die Teilnehmer unter der Leitung von langjährigen Wanderleitern viel Wissenswertes. Beobachtung von Vögeln, Bestimmung, Kennenlernen der Stimmen und und und . .. Alle Naturfreunde sich eingeladen an unseren knapp 30 Weiterbildungsveranstaltungen am Wochenende teilzunehmen. Wer aktiv bei Naturschutzprojekten mithelfen will, der kann sich auf dieser Seite informieren, jeder ist willkomen, ob jung oder alt, ob Neuling oder Fortgeschrittener. Informationen erteilen wir auf Anfrage gerne.

Übrigens startet auch in diesem Jahr wieder das Programm "AVES-junior" unter der Leitung von Tamara Träbert. Alle Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sind willkommen - Ältere und die Eltern natürlich auch... Für weitere Infos einfach auf den Eisvogel oben links klicken. 

 

 

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AVES-Ostkantone Wanderung am 12. Oktober

Lommersweiler

Wanderung durchs Ourtal

 

Das Ourtal lädt mit seiner artenreichen Vogelwelt zur Naturbeobachtung ein. Am Sonntag, den 12. Oktober, findet eine sechsstündige Wanderung durch diese wunderschönen Landschaftszüge statt, organisiert durch die Naturschutzvereinigung AVES-Ostkantone. Auf einer ausgewählten Route bietet AVES-Wanderführer Norbert Paquay allen Naturinteressierten die Möglichkeit, die ornithologischen Besonderheiten dieses Gebiets kennenzulernen. Treffpunkt ist die Kirche in Lommersweiler um 09:30 Uhr. Mitzubringen sind festes Schuhwerk, Picknick sowie nach Möglichkeit ein Fernglas. Für Rückfragen steht Herr Paquay unter der Rufnummer 080/226 607 zur Verfügung.

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Wanderung am 02. Oktober 2014

 

 

Herbstwanderung rund um Recht

 

Am kommenden ersten Oktoberwochenende geht es laut Meteorologen weiter mit dem goldenen Herbst. Also ideale Bedingungen um die heimische Natur zu entdecken und etwas Sonne zu tanken. Die Naturschutzvereinigung AVES-Ostkantone bietet am 05. Oktober, dem internationalen Zugvogeltag, auch „EuroBirdwatch“ genannt, eine geführte Wanderung rund um Recht an. An diesem Tag finden europaweit Zugvogelzählungen statt. Auch AVES- Wanderleiter Helmut Veiders wird im Laufe der sechsstündigen Exkursion auf das Phänomen der Vogelwanderung eingehen. Treffpunkt ist die Kirche in Recht um 09:00 Uhr. Mitzubringen sind neben ausreichend Verpflegung für mittags nach Möglichkeit ein Fernglas. Weitere Informationen sind erhältlich bei Helmut Veiders unter der Rufnummer 0473/93 73 20 erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Monatstreff am 01. Oktober in Worriken

 

 

Bütgenbach

Referat: Die Honigbiene

»Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr…«. Diese Erkenntnis stammt von keinem geringeren als von Albert Einstein! Keine Frage, die Biene ist das älteste Haustier des Menschen. Doch was ist so faszinierend an diesen Insekten, wie macht sich der Mensch diese Tiere zunutze und welche ungemein wichtige Rolle spielen sie im Haushalt der Natur? Imkerin Karin Messerich führt die Teilnehmer bei ihrem Referat im Rahmen des AVES-Monatstreffs Oktober in die faszinierende Welt der Bienen ein. Die Teilnehmer werden viele Zusammenhänge besser verstehen, wenn sie die beeindruckenden Leistungen der Bienen kennen lernen. Auch auf die Schwierigkeiten der heutigen Imkerei geht Frau Messerich ein und wie der Imker diesen entgegenwirken kann.

Das Referat findet am 1. Oktober im James Cook Saal in Worriken statt, Beginn ist um 19h00. Im Anschluss folgen eine Übersicht der AVES-Aktivitäten des Monats September und die im Oktober angesetzten Aktionen.

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Wanderung am 21. September 2014

 

 

Büllingen

Der Vogelzug

Unsere gefiederten Freunde stehen vor einer Entscheidung: hierbleiben oder fortziehen, jetzt wo der Herbst kommt und es bald kühler wird. Wer bricht auf in wärmere Gebiete und welche Arten überwintern bei uns? Dies und noch vieles mehr erfahren die Teilnehmer der Wanderung „Vogelzug“ von AVES-Ostkantone am Sonntag, dem 21. September. Durchwandert wird die abwechslungsreiche Landschaft um Honsfeld am Roder und Kolvender Bach. Treffpunkt der vierstündigen Wanderung ist um 09:00 Uhr an der Kirche in Honsfeld. Mitzubringen sind festes Schuhwerk, Picknick und nach Möglichkeit Fernglas und Bestimmungsbuch. Weitere Informationen sind beim Wanderleiter Berthold Thomahsen unter der Rufnummer 0471/19 31 67 erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Wanderung am 14. September 2014

 

 

Büllingen

Wanderung im Ourtal

 

Das Ourtal ist wegen seiner wunderschönen Wiesentäler und ausgedehnten Bachläufe bei Wanderern sehr beliebt. Für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ist es ein wichtiges Rückzugsgebiet. Am Sonntag, den 14. September laden wir zu einer geführten Wanderung durch das Tal ein. Dabei geht Wanderleiter Norbert Paquay insbesondere auf die ornithologischen Besonderheiten des Gebiets ein. Treffpunkt ist die Kirche in Krewinkel um 09:00 Uhr. Mitzubringen sind witterungsgerechte Kleidung, Picknick und Fernglas. Weitere Informationen sind beim Wanderleiter Norbert Paquay unter der Rufnummer 080/22 66 07 erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Wanderung am 06. September 2014

 

 

Eupen

Brackvennwanderung

Am Samstag, den 06. September lädt AVES-Ostkantone zu einer naturkundlichen Exkursion in das Brackvenn ein. Hier findet man noch die für ein Hochmoor charakteristische Vegetation mit Torfmoosen, Heidekraut, Moosbeere und Wollgras. Aber auch geologische Besonderheiten wie die Palsen - Relikte aus der Eiszeit – zeichnen diesen Teilbereich im Hohen Venn aus. Treffpunkt der dreistündigen Wanderung ist der Parkplatz am Naturzentrum Haus Ternell in Eupen um 9:00 Uhr. Mitzubringen sind witterungsgerechte Kleidung und nach Möglichkeit ein Fernglas. Weitere Informationen sind beim Wanderleiter Rudolf Schlesinger unter der Rufnummer 087/74 20 14 erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monatstreff am 03. September 2014 

 

Eupen

Vortrag: Das Familienleben der Wölfe

Das Wolfcenter Bilstain in Limbourg (Provinz Lüttich) hat sich dem Schutz von Wölfen in Freiheit und Gefangenschaft verschrieben. In diesem Zentrum wird sich um Wölfe gekümmert, die von Privatpersonen, Zoos und Tierparks abgegeben werden und sonst eingeschläfert werden müssten. Umso mehr freut es AVES-Ostkantone Herrn Peter Lennertz vom Wolfcenter als Gastredner für das Monatstreffen am Mittwoch, dem 3. September, gewinnen zu können. Er geht in seinem Vortrag auf das hochentwickelte Sozialverhalten und das ausgeprägte Familienleben der Wölfe ein. Ergänzt wird der Themenabend von AVES-Wolfsexpertin Petra Gersdorf, die über die Verbreitung der Wölfe in Deutschland sowie über einfache Präventionsmaßnahmen für Hobbytierhalter berichten wird. Die Veranstaltung findet um 19:00 Uhr im Naturzentrum Haus Ternell in Eupen statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

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Chiropterologischer Aktionstag mit anschließender Exkursion am 30.08.2014

 

 

Kelmis

Europäische Nacht der Fledermäuse

Seit 1997 findet am letzten Wochenende im August in inzwischen über 30 Ländern die „Bat Night“, die Nacht der Fledermäuse, statt. Am Samstag, dem 30. August lädt auch die Naturschutzvereinigung AVES-Ostkantone um 20h00 zur „ Europäischen Nacht der Fledermäuse“ an den Casinoweiher nach Kelmis ein. Bei einer theoretischen Einführung erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über Fledermäuse, die mit Hilfe von Flughäuten zwischen den Fingern und dank Ultraschall selbst im Dunkeln nie die Orientierung verlieren. Anschließend begeben sich die Teilnehmer mit AVES-Animator Gerhard Reuter zum Casino-Weiher. Dort kann man sehr gut jagende Fledermäuse beobachten und mit Hilfe von Bat-Detektoren werden die Rufe der heimlichen Jäger hörbar gemacht. Die Fledermausnacht gilt als besonders familien- und kinderfreundlich. Treffpunkt ist der Zugang zum Casinoweiher Kelmis (Parkplatz), die Veranstaltung dauert ca. 3 Stunden. Um die Mitnahme einer Taschenlampe und witterungsgerechter Kleidung wird gebeten.

 

 

 

 

 

 

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AVES-Ostkantone Kurs am 24.08.2014

 

 

Bütgenbach

Artenvielfalt im Garten

Unsere Gärten können dabei helfen die Vielfalt in der Natur zu schützen. Am Sonntag, den 24. August gibt AVES-Ostkantone praktische Tipps, wie man die heimische Artenvielfalt im eigenen Garten fördern und erhalten kann. Dazu lädt AVES-Mitglied Mike Quaschning alle Naturfreunde in seinen Garten nach Nidrum ein, wo er den Teilnehmern verschiedene Maßnahmen zum Erhalt unserer Fauna und Flora vorstellt. Treffpunkt des dreistündigen Kurses ist in Nidrum, Zur Stöck 13 um 9:00 Uhr. Weitere Informationen sind bei Herrn Quaschning erhältlich, Tel: 0473 683517

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Biotoppflegeaktion mit AVES- Ostkantone am 12. August 2014

 

Bütgenbach

Biotoppflege "Mausheck"

Am 12. August haben alle Naturfreunde die Möglichkeit, AVES-Ostkantone bei Biotoppflegearbeiten im Naturlehrpfad Mausheck in Bütgenbach mitzuhelfen. Entbuschungsarbeiten, Mähen und Unterhalt der Wege sind wichtige Maßnahmen zum Erhalt dieses einmaligen Biotops. Beim gemeinsamen Arbeiten mit AVES-Animator Gerhard Reuter erfahren die Teilnehmer nebenher viel Wissenswertes über unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt. Das Workcamp findet statt von 09.00 bis 16.00 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang des Naturlehrpfades „Mausheck“ hinter der Grillhütte Bütgenbach in der Warchestraße 59. Mitzubringen sind neben Arbeitskleidung (wichtig: Handschuhe) ausreichend Proviant für den Tag. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung in der AVES-Bildungsstätte erforderlich. Entweder unter der Rufnummer: 080/34 02 46 oder per Mail an aves.vog@skynet.be.

 

 

 

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AVES-Wanderung am 10. August 2014

 

 

Sankt Vith

"Mit AVES-Ostkantone Vögel in Feld und Flur kennenlernen"

Die Naturschutzvereinigung AVES-Ostkantone lädt am Sonntag, den 10. August zu einer sechsstündigen ornithologischen Wanderung in Sankt Vith ein. Auf einer ausgewählten Route um Galhausen und Neidingen möchte Wanderleiter Norbert Paquay dem interessierten Naturfreund die Welt der Feld und Wiesenvögel näherbringen. Neben typischen Feldvogelarten wie Neuntöter und Braunkehlchen bieten die offenen Landschaften rund um Sankt Vith auch eine gute Gelegenheit Greifvögel wie Rotmilane, Habichte oder Bussarde zu beobachten. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Parkplatz des Möbelhauses Messerich in Sankt Vith. Mitzubringen sind neben festem Schuhwerk, ein Picknick für mittags sowie ein Fernglas. Weitere Informationen sind erhältlich bei Norbert Paquay unter der Rufnummer 080/22 66 07.

 

 

 

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AVES-Monatstreff am 06.08.2014 um 19:00: Die rote Waldameise

 

Bütgenbach

Rote Waldameisen gelten als ein wichtiger Teil des Ökosystems im Wald. Sie fressen einerseits große Mengen Insekten, darunter viele Forstschädlinge, wie den Borkenkäfer, andererseits dienen sie als Nahrungsgrundlage für Tiere wie den Grünspecht. Auch bei der Verbreitung von Samen und der Belüftung des Waldbodens spielen sie eine wichtige Rolle.

Mit einem Vortrag über diese „winzigen Wächter des Waldes“ lädt AVES-Ostkantone alle Naturinteressierten zum Monatstreff am Mittwoch, den 6. August ein. Den Vortrag hält der Waldameisenexperte Christoph Keßler. Er ist Gründer der Ameisenschutzwarte Stützpunkt Eifel und darüber hinaus Schulungsleiter und Koordinator für die deutschlandweite Waldameisenkartierung.

Im Anschluss an den Vortrag hält AVES-Ostkantone Rückschau auf die Aktivitäten im Juli und gibt kommende Aktionen bekannt. Die Veranstaltung findet im James-Cook Saal in Worriken um 19:00 Uhr statt und dauert ca. zweieinhalb Stunden. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind in der AVES-Bildungsstätte unter der Rufnummer 080/34 02 46 erhältlich.

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Wanderung mit AVES-Ostkantone am 13. Juli 2014

 

Elsenborn

 "Die Natur am Vennrand entdecken"

Am Sonntag, den 13. Juli, organisiert AVES-Ostkantone eine Wanderung am Rande des Hohen Venns. Wanderleiter Norbert Paquay führt die Teilnehmer durch das Waldgebiet Hohe Mark, hin zum Schwalmbachtal mit dem Bieley-Felsen. Diese malerischen Landschaftszüge bieten viel Gelegenheit zur aktiven Naturbeobachtung. Treffpunkt ist der Parkplatz Ortis, Hinter der Heck 46 in Elsenborn um 9:00 Uhr. Für die sechsstündige Wanderung sind witterungsgerechte Kleidung, Fernglas und ausreichend Verpflegung mitzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Zusätzliche Informationen sind beim Wanderleiter Norbert Paquay unter der Rufnummer 080/22 66 07erhältlich.

 

 

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Portrait: Schwalbenschwanz (Papilio Machaon)

 

Der Schwalbenschwanz, einer der prächtigsten Vertreter unserer Edelfalter ist auch in Ostbelgien anzutreffen. Das Entdecken der erwachsenen Falter ist ein freudiges Ereignis, wenn auch nur selten. Öfters aber stoßen auch Gartenbesitzer auf die grossen Raupen, die sich an Möhren, Petersilie und anderen Gartenpflanzen (vorzugsweise Doldenblütler) laben. Lesen Sie mehr über die Lebensweise dieses Schmetterlings hier ...

 

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Wanderungen mit AVES-Ostkantone am Pfingstmontag, den 09. Juni 2014

 

 Raeren

"Unterwegs im Vennbusch"

Am Pfingstmontag, den 09. Juni, bietet AVES-Ostkantone eine interessante Exkursion im Töpferdorf Raeren an. Mit Wanderführer Alfred Emontspohl wird der Vennbusch erkundet. Dieses Gebiet liegt in der Nähe einer ehemaligen Marmorsägerei. Auf dem kalkhaltigen Boden gibt es außergewöhnliche Pflanzen, wie zum Beispiel die seltsam anmutende „Vogel-Nestwurz“ zu bestaunen. Treffpunkt der vierstündigen Wanderung ist um 09:00 Uhr am Parkplatz der Firma „Hydro-Aluminium“ in Raeren, Waldstraße 91.

Büllingen

"Naturkundliche Wanderung für Menschen mit und ohne Gehbehinderung"

Bei einer weiteren Wanderung am Pfingstmontag lädt AVES-Ostkantone nach Wirtzfeld zu einer naturkundlichen Wanderung für Menschen mit und ohne Gehbehinderung ein. In einem angenehmen Wandertempo wird mit AVES-Animator Gerhard Reuter die heimische Tier- und Pflanzenwelt entdeckt. Durch eine sorgfältige Planung der Wegstrecke ist die Exkursion auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Treffpunkt der vierstündigen Exkursion ist die Kirche in Wirtzfeld um 09.00 Uhr.

 Mitzubringen sind festes Schuhwerk und wenn möglich ein Fernglas. Für die Teilnahme bedarf es keiner Voranmeldung. Weitere Informationen sind bei den Wanderleitern Alfred Emontspohl, Tel: 087/85 19 76 und Gerhard Reuter, Tel: 080/64 02 46 erhältlich.

 

 

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Vortrag im Haus Ternell am 04. Juni 2014 : Invasive Pflanzen und was man dagegen tun kann

Am Mittwoch den 4. Juni, lädt AVES-Ostkantone um 19:00 Uhr ins Haus Ternell nach Eupen zum Monatstreff ein. Im Rahmen des Projektes der AVES-Ostkantone VoG mit den nördlichen Gemeindeverwaltungen und der Flussverträge Maas-Unterlauf und Weser referiert Tamara Träbert, Präsidentin der AVES-Ostkantone, über die Thematik der Invasiven Pflanzen. Dabei werden das Projekt, die drei gefährlichsten Arten sowie Bekämpfungsmaßnahmen vorgestellt. Im Anschluss an das Referat hält AVES-Ostkantone Rückschau auf die Aktionen im Mai und es findet die Aktivitätsvorschau für Juni statt. Weitere Informationen sind in der AVES-Bildungsstätte in Worriken erhältlich, Tel: 080/34 02 46.Der Eintritt ist frei.

 

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AVES-Wanderungen am 01. Juni 2014

 

Rocherath

"Warum klopft der Specht?"

 AVES-Ostkantone lädt am Sonntag, den 1. Juni zu einer geführten Wanderung durch den Rocherather Forst ein. Hier ist der Specht zu Hause, sein “ tock-tock-tock“ ist im Wald nicht zu überhören. Was er alles mit seinem Schnabel anstellen kann, erfahren die Teilnehmer im Rahmen dieser Exkursion, bei der auch eine Vielzahl anderer Sing- und Greifvogelarten zu beobachten sein werden. .Treffpunkt ist um 09:00 Uhr an der Kirche in Rocherath. Mitzubringen sind neben festem Schuhwerk, ein Fernglas sowie ein Picknick für mittags. Weitere Informationen sind beim Wanderleiter Berthold Thomahsen, Tel: 080/64 25 66 erhältlich.

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AVES-Wanderungen am 24. und 25. Mai 2014

 

 

Schönberg

„Groß- und Kleinweberbach“

Am Samstag, den 24. Mai bietet AVES-Ostkantone eine geführte Wanderung in Schönberg an. Entlang des Weberbachs lädt Wanderleiterin Maria Peters die Teilnehmer ein, sich Zeit zu nehmen für die Natur und ihre Bewohner. Die dreistündige Wanderung findet in einem moderaten Tempo statt und ist bestens für „Natureinsteiger“ und Familien geeignet. Treffpunkt ist die Kirche in Schönberg um 09:00 Uhr.

 

Honsfeld

„Die Natur erwacht“

Am Sonntag, den 25. Mai gilt es mit AVES-Wanderleiter Berthold Thomahsen die wunderbaren Landschaftszüge um den Roder und Kolvender Bach in Honsfeld kennenzulernen. Dieses Gebiet ist für Vogelkundler hochinteressant, da in den Bachtälern viele geschützte Arten Lebensraum finden. Treffpunkt der vierstündigen Exkursion ist die Kirche in Honsfeld um 09:00 Uhr.

 

 

Mitzubringen sind festes Schuhwerk und wenn möglich ein Fernglas. Für die Teilnahme bedarf es keiner Voranmeldung. Weitere Informationen sind bei den Wanderleitern Maria Peters Tel. 080/57 06 05 und Berthold Thomahsen Tel. 080/54 95 65 erhältlich.

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Kurs am 11. Mai: Artenvielfalt im Garten

Unsere Gärten können dabei helfen, die Vielfalt in der Natur zu schützen. Am Sonntag, den 11. Mai gibt AVES-Ostkantone praktische Tipps, wie man die heimische Artenvielfalt im eigenen Garten fördern und erhalten kann. Dazu lädt AVES-Mitglied Mike Quaschning alle Naturfreunde in seinen Garten nach Nidrum ein, wo er bereits vielfältige Maßnahmen zum Erhalt unserer Fauna und Flora verwirklicht hat und diese den Teilnehmern vorstellt. Schon kleine Maßnahmen helfen, etwas für die Biodiversität zu tun. Treffpunkt des dreistündigen Kurses ist in Nidrum, Zur Stöck 13 um 9:00 Uhr. Weiter Informationen sind bei Herrn Quaschning erhältlich, Tel: 080 39 82 90.

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Monatstreff am 7. Mai zum Thema „Geplante Biogasanlage in Bütgenbach“

AVES-Ostkantone lädt alle Mitglieder und Interessierten zum nächsten Monatstreff am Mittwoch, dem 07.Mai 2014 um 19 Uhr in den Magellansaal im Freizeitzentrum Worriken ein.Thema ist die geplante Biogasanlage in der Gemeinde Bütgenbach. Die Initiatoren selbst geben Einblicke in das Projekt und erklären anhand einer eindrucksvollen Präsentation, wie Landwirtschaft und Naturschutz zusammen funktionieren können und welche positiven Aspekte das Projekt noch enthält.

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Wanderung am 4. Mai: Rund um Recht

 

Eine gute Gelegenheit die heimische Vogelwelt kennenzulernen bietet sich am Sonntag, den 4. Mai. Dann lädt AVES-Ostkantone um 7:30 Uhr zu einer sechsstündigen ornithologischen Wanderung rund um Recht ein. Für das frühe sonntägliche Aufstehen werden die Teilnehmer garantiert durch das ein oder andere „Vogelkonzert“ belohnt und erfahren von Wanderleiter Helmut Veiders welche Vogelmännchen jetzt so eifrig singen. Treffpunkt ist die Kirche in Recht. Mitzubringen sind ein kleines Picknick sowie ein Fernglas. Zusätzliche Informationen sind bei Helmut Veiders unter der Nummer 0473/ 93 73 20 erhältlich.

 

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In den Mai mit AVES-Ostkantone: Natur erleben am 1. und 3. Mai 2014

 

Sankt Vith

Durch die Neundorfer Naturschutzgebiete

Am Donnerstag, den 1. Mai lädt AVES-Wanderführer Norbert Paquay zu einer naturkundlichen Wanderung durch die Naturschutzgebiete um Neundorf und Crombach ein. Aus ornithologischer Sicht bieten die Gebiete am Mittelbach wichtige Rückzugsmöglichkeiten für selten gewordene Bodenbrüter. Treffpunkt der sechsstündigen Wanderung ist die Kirche in Neundorf um 09:00 Uhr.

 

Kelmis

Durchs Hohnbachtal - das artenreichste Gebiet Belgiens

Am Samstag, den 3. Mai geht es mit AVES-Wanderführer Alfred Emontspohl vom Kasinoweiher in Kelmis aus, vorbei an der Eyneburg zum romantischen Tal des Hohnbaches. Orchideen, Galmeiveilchen Bachnelkenwurz und viele andere seltene Blumen können hier bestaunt werden. Los geht es um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz am Kasinoweiher in Kelmis. Auf dem Weiher werden mit etwas Glück, Haubentaucher, Blässhühner, Graureiher, verschiedene Entenarten und viele andere Vögel zu sehen sein. Die Exkursion dauert vier Stunden, die Strecke ist nicht für Kinderwagen geeignet.

 

Bitte ausreichend Verpflegung, festes Schuhwerk und Fernglas mitbringen. Die Teilnahme an den AVES-Wanderungen ist kostenlos (freiwillige Spenden werden dankend angenommen) und es ist keine Voranmeldung erforderlich. Weitere Informationen sind im AVES-Sekretariat unter der Rufnummer 080/34 02 46 oder bei den Wanderleitern Norbert Paquay, Tel. 080/22 66 07 und Alfred Emontspohl Tel. 087/85 19 76 erhältlich.

 

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 Wanderung am 20.April 2014: "Die Vogelwelt des Frühjahres"

 

AVES-Ostkantone lädt am Sonntag, 20. April 2017 zu einer sechsstündigen geführten Wanderung in der Umgebung von Amel ein. Das Frühjahr ist bekanntlich die lebhafteste Zeit im Vogeljahr. Munter zwitschernde Männchen locken durch ihren Gesang Weibchen an und es wird mit dem Nestbau begonnen. Eine gute Gelegenheit, mit Exkursionsleiter Helmut Veiders von AVES-Ostkantone die heimischen Vogelarten kennenzulernen.
Treffpunkt ist um 09.00 Uhr an der Kirche in Amel. Witterungsgerechte Kleidung und ein Picknick sollten mit von der Partie sein. Auch ein Fernglas, wer hat, ist von Vorteil. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos bei Helmut Veiders Tel: 0473/93 73 20.

 

 

 

 

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Wanderung am 29. März 2014 : "Rund um den Katharinenbusch"

 

AVES Ostkantone lädt am Samstag, den 29. März zu einer dreistündigen naturkundlichen Wanderung rund um den Katharinenbusch ein Dieses kleine Naturschutzgebiet in Kettenis ist landschaftlich sehr reizvoll. So bieten Eichen- und Hainbuchenwälder und ein großer Teich der heimischen Tierwelt optimale Bedingungen. Treffpunkt ist der Parkplatz Panneshof neben der Kirche in Kettenis um 9:00 Uhr. Weitere Informationen beim Exkursionsleiter Rudolf Schlesinger Tel. 087/ 742014.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wanderung am 23. März 2014 : "Heimische Vögel an Bach- und Waldrand"

 

Ist es nicht schön, morgens aufzuwachen, und die Vögel singen zu hören?

Aber von wem genau stammt das „Zizizirr oder Tschilp-tschilp“ eigentlich? Um zu bestimmen welche Vogelarten uns „ in den Frühling zwitschern“, bietet AVES Ostkantone am Sonntag, den 23. März eine ornithologische Exkursion durchs Ourtal an. Im Mittelpunkt stehen die heimischen Vögel an Bach und Waldrand. Treffpunkt der sechsstündigen Wanderung ist das ehemalige Zollhaus in Steinebrück um 9h00. Mitzubringen sind neben festem Schuhwerk, eine Stärkung für mittags und ein Fernglas. Weitere Infos beim Exkursionsleiter Helmut Veiders Tel.0473/ 93 73 20.

 

 

 

 

 

 

 

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Wanderung am 16. März 2014 : "Sänger in Wald und Flur"

 

Der Gesang der heimgekehrten Vögel und das milde sonnige Wetter laden geradezu zum Naturerleben ein. AVES-Ostkantone bietet am Sonntag, den 16. März eine geführte ornithologische Wanderung entlang der Naturschutzgebiete der Emmels an. Mit Wanderleiter Norbert Paquay geht es über den Ravelweg nach Born und über Waldwege weiter Richtung Emmelser Mühle und Gut Eidt. Schwerpunkt der ca. zehn Kilometer langen, sechsstündigen Exkursion bilden die Durchzügler, die zurzeit in großer Zahl gesichtet werden. Treffpunkt ist um 9h00 an der Walleroder Brücke. Die Teilnehmer sollten neben festem Schuhwerk, ein Fernglas und ein Picknick für den Mittag mitbringen. Weitere Informationen sind bei Norbert Paquay unter der Rufnummer 080/22 66 07 oder per Mail an aves.vog@skynet.be erhältlich.

 

 

 

 

 

 

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Monatstreff am 05. März 2014: "Wenn die Kraniche ziehen"

 

Am Mittwoch, dem 05.März 2014 lädt AVES-Ostkantone zu seinem nächsten Monatstreff ein.

Das Thema des Referates sind an diesem Abend die Kraniche.

Alfred Emontspohl, langjährig aktiv bei AVES-Ostkantone, wird mit viel Bildmaterial über diese imposanten Vögel berichten.

Nach Beobachtungen des Naturschutzbundes (Nabu) wächst die Zahl der Kraniche, die sich den Kräfte zehrenden Flug nach Süden ganz sparen. Tausende von ihnen seien bis weit in den Januar in Brandenburg und Niedersachsen geblieben. Aber nach wie vor verbringen die allermeisten Kraniche den Winter in Spanien oder Frankreich.

Die Versammlung findet statt im James-Coock-Saal in Worriken und beginnt wie immer um 19.00 Uhr.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, der Zugang ist wie immer gratis.

 

 

 

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 Wanderung am 2. März 2014:  "Rund um den Stausee"

 

Am Sonntag, dem 02.März lädt AVES-Ostkantone zur Exkursion rund um den Bütgenbacher Stausee ein.

AVES-Animator Gerhard Reuter führt die Teilnehmer auf dem rund 10 Kilometer langen Rundweg in waldreicher Umgebung um den See und gewährt einen Einblick in das Leben der Wasservögel, so z.B. Kormorane, Gänsesäger, Stockente, Kanadagänse, Krickenten und Fischadler , um nur einige zu nennen. Der Wanderweg führt ebenfalls durch die Täler der Warche, wo Gebirgstelze und Wasseramseln bereits ihre Brutgebiete besetzen.

Der Rundweg ist auch für Kinder und ungeübte Wanderer geeignet.

Wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk sowie ein kleines Picknick sollten mit von der Partie sein.

Treffpunkt ist um 8.00 Uhr an der Staumauer in Bütgenbach/Berg, die Exkursion dauert bis ca. 13.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

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AVES-Monatstreff November 2013

 

Eulenexperte Stefan Brücher zu Gast bei AVES-Ostkantone

 

 

Am Mittwoch, den 6. November lädt AVES-Ostkantone alle Naturfreunde um 19:00 Uhr zum Monatstreff ins Café Burgterrassen nach Bütgenbach-Berg ein. Zu Gast ist Stefan Brücher. Der Vorsitzende der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) aus Bad Münstereifel referiert über den Uhu. So ist die erfolgreiche Wiederansiedlung des Uhus in Deutschland und anderen europäischen Staaten ganz wesentlich das Verdienst der EGE, die sich im Übrigen dem Schutz aller 13 europäischen Eulenarten verschrieben hat. Im Anschluss an das Referat hält AVES-Ostkantone Rückschau auf die Aktivitäten im Oktober und gibt kommende Aktionen bekannt. Die Veranstaltung dauert ca. zweieinhalb Stunden, der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

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AVES-Monatstreff August 2013

 

Am Mittwoch, den 7. August lädt AVES-Ostkantone zum Monatstreff ins Naturzentrum Haus Ternell ein. Im Referatsteil geht NATAGORA/BNVS-Mitarbeiter Alexander Rauw auf das Life-Projekt „Schmetterlinge“ ein. Das Projekt konzentriert sich auf die Erhaltung und Wiederherstellung der Lebensräume drei bedrohter Schmetterlingsarten (Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle) und Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)) in Natura-2000 Gebieten der Wallonischen Region. Das Life-Projekt „Schmetterlinge“ umfasst einen großen Projektradius aufgeteilt in 5 Arbeitszonen. Die Projektzone 4 befindet sich in neun Natura 2000 -Gebieten in den 4 der 5 Eifelgemeinden Ostbelgiens. Hier liegt der Schwerpunkt besonders auf dem Blauschillernden Feuerfalter (Lycaena helle). Die Laufzeit ist Anfang des Jahres 2013 von fünf auf sechs Jahre verlängert worden (2009-2014).

 

 

Das Referat wird zum Einen auf die drei bedrohten Schmetterlingsarten eingehen und deren Lebensweisen erörtern und zum Anderen Einblicke in die verschiedenen Aktionen geben, die im Projekt durchgeführt wurden bzw. werden. Hierzu gehören z. B. die Ergebnisse der Kartierung für den Blauschillernden Feuerfalter, Vergrößerung der bestehenden Naturschutzgebiete von Natagora/BNVS, die Schaffung neuer Naturschutzgebieten in Zusammenarbeite mit der Forstverwaltung und den Gemeinden, Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen, Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, ...

Im Anschluss hält AVES-Ostkantone Rückschau auf die in den Monaten Juni/Juli getätigten Aktionen und die Aktivitätsvorschau des Monats August. Herzliche Einladung geht an alle Naturfreunde, der Eintritt ist frei. Beginn der Veranstaltung ist um 19h00.

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Sichtung eines Adlerbussards in Medell - Gemeinde Amel

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: G. Reuter

 

Am 6. Juli 2013 erreichte uns gegen Abend ein Telefonanruf unseres Freundes Paul Voskamp. Ihm und einem befreundeten Ornithologen war ein bussardähnlicher Greifvogel aufgefallen, mit einigen auffallenden Merkmalen, die darauf hinwiesen, es könnte sich um den seltenen Adlerbussard handeln. Unser Animator Gerhard Reuter begab sich sofort an Ort und Stelle und gemeinsam konnte die typischen Merkmale der Art überprüft werden. Tatsächlich bestätigte sich die Vermutung und so konnten wir die seltene Sichtung eines Adlerbussards in Belgien bestätigen. Am Folgetag wurde der seltene Gast noch von einer Reihe anderer Ornithologen gesichtet.

 

 

 

 

 

 

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AVES-Monatstreff Juni 2013

 

Am Mittwoch, den 5. Juni findet die Monatsversammlung Juni von AVES-Ostkantone im Kulturcafé „Burgterrassen“ in Berg/Bütgenbach statt. Eingeleitet wird der Treff durch einen Bildervortrag zum Thema „Einheimische Vögel“, eine dokumentierte Fotopräsentation einer Reihe von Vogelarten, die der aufmerksame und interessierte Naturliebhaber in Ostbelgien beobachten kann. Dabei werden sowohl Brutvögel als auch Durchzügler berücksichtigt. Gleichzeitig gibt es jede Menge Tipps, wie man Vögel entdeckt, wie man sie bestimmt und welche Schutzmaßnahmen sich für einzelne Arten als effektiv erweisen. Gerne steht der Referent, AVES-Animator Gerhard Reuter allen Interessenten natürlich Rede und Antwort. Im Anschluss präsentiert AVES-Sekretärin Petra Gersdorf die im letzten Monat getätigten Aktionen und informiert über anstehende Aktionen im Monat Juni. Herzliche Einladung an alle Naturfreunde. Beginn der Veranstaltung ist um 19h00. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

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AVES-Monatstreff April 2013

 

Am kommenden, Mittwoch, den 3. April 2012 um 19h00 findet im Café „Burgterassen“ in Berg – Bütgenbach der Monatstreff April von AVES-Ostkantone statt. Auf dem Programm steht das Referat von Didier Mackels zum Thema „Life Projekt Hohes Venn“ an erster Stelle an. Die Heiden und Moore auf dem Hochplateau des Hohen Venns spielen für den Erhalt der Artenvielfalt, als Standort für eine seltene und bedrohte Fauna und Flora, für die Regulierung des Wasserhaushalts und in Punkto landschaftlicher Wert auf europäischer Ebene eine sehr wichtige Rolle. Diese Lebensräume wurden seit dem 17. Jahrhundert immer wieder starken negativen Beeinträchtigungen unterzogen: Torfstecherei, Bodenentwässerung, nicht standortgerechte Fichtenanpflanzungen, Überwucherung des Bodens durch eine Grasart: das Pfeifengras,… Das LIFE-Projekt „Hohes Venn“ verfolgte in erster Linie das Ziel, diese Heiden und Moore wiederherzustellen. Während fünf Jahren wurde das ehrgeizige Projekt durchgeführt. Der Projektleiter stellt die getätigten Arbeiten in Wort, Bild und Film vor und kann über die Erfolge der durchgeführten Maßnahmen berichten. Im Anschluss hält AVES Rückschau auf die Aktionen des vergangenen Monats und die Vorausschau auf den Monat April.

Herzliche Einladung an alle Naturfreunde.

 

 

 

 

 

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Amphibienschutz in Raeren

 

Eine Anregung AVES-Ostkantone vom Februar Folge leistend, hat das Gemeindekollegium Raeren beschlossen in der Zeit zwischen dem 1. März und dem 21. April in der Zeit zwischen 19h00 und 7h00 ein Teilstück der Marienthalstrasse in Raeren für den Verkehr zu sperren. Diese Maßnahme wurde zum Schutz der Amphibien ergriffen. AVES-Ostkantone dankt dem neuen Kollegium für diese wichtige Geste und den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis. AVES-Mitarbeiter werden die Ampbibienwanderung im besagten Abschnitt überwachen und in Zahlen festhalten. (Fotos: Alfred Emontspohl, Raeren)

 

 

 

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AVES-Exkursion „Sänger in Wald und Flur“

 

Wenn Sie die „Sänger in Wald und Flur“ kennenlernen möchten, sind Sie gern eingeladen, an unseren Exkursionen teilzunehmen. Unsere nächste Ornithologische Exkursion findet statt am Sonntag, dem 17.03.2013. Treffpunkt ist 9.00 Uhr an der Walleroder Brücke an der Straße Amel – St.Vith. Die Exkursion dauert 6 Stunden, denken Sie also an ein Picknick und natürlich an festes Schuhwerk. Informationen können Sie telefonisch erfragen unter: +32 (0)80/22 66 07.

 

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AVES-junior unterwegs „Vogelbeobachtung am Thommer Weiher“

 

Ebenfalls am Sonntag, dem 17.03.2013 findet mit AVES-Junior eine Wasservogelbeobachtung am Thommer Weiher statt. Hier könnt Ihr vor allem Wasservögel wie Enten, Reiher, Fischadler und andere Arten beobachten. Treffpunkt ist 14.00 Uhr an der Kirche in Thommen und die Beobachtung dauert ca. 2,5 Stunden. Informationen bei Tamara Träbert unter der Rufnummer: +32(0)87/330770.

Wettergerechte Kleidung und vielleicht ein Fernglas nicht vergessen!

 

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Kontrolle, Wartung und Reinigung  der Nistkästen

 

Die Vögel kehren zurück

 

Endlich – die Märzsonne schickt ihre wärmenden Strahlen gen Erde und lässt den Schnee schmelzen. Wir profitieren davon, ja die ersten Gartenarbeiten haben hier und da sogar schon begonnen, und einen Spaziergang bei diesem Wetter schlägt wohl kaum einer aus.

Auch unsere gefiederten Freunde warten sehnsüchtig auf den Frühling – und sicher ist es Ihnen in den sonnigen Märztagen nicht entgangen, dass es schon überall zwitschert und flötet.

Die Vogelarten, die hier überwintert haben, beginnen schon, sich ihre Nistplätze zu suchen und Stück für Stück erwarten wir auch die Zugvögel zurück.

Höchste Zeit also, die Nistkästen im Garten zu kontrollieren und zu reinigen, falls Sie dies nicht schon im Herbst oder Winter erledigt haben. Parasiten, wie z.B. Milben und Zecken oder Vogelflöhe haben so keine Chance, die neue Brut zu befallen.

 

Wenn Sie Nistkästen reinigen wollen, klopfen Sie vorher an, denn durchaus können diese im Winter durch z.B. Haselmäuse oder Siebenschläfer bewohnt sein. So haben diese kleinen „Untermieter“ die Möglichkeit, das Weite zu suchen.

 

Für die Reinigung genügt es, wenn Sie die alten Nester entfernen und den groben Schmutz abbürsten. Bei Parasitenbefall empfiehlt es sich, den Kasten mit Wasser und Seife oder etwas Soda-lauge zu reinigen, keinesfalls aber mit chemischen Reinigungsmitteln oder gar Desinfektionsmitteln. Danach sollte der Kasten gut austrocknen können, bevor er wieder in Beschlag genommen wird.

 

Noch keine Nisthilfe?

 

Wenn Sie noch keine Nistkästen haben und gerne etwas für die Vögel in Ihrem Umfeld tun möchten, können Sie preisgünstig diese Nisthilfen für verschiedene Vogelarten bei AVES-Ostkantone erhalten, Tipps und Beratung inklusive.

Wenden Sie sich hierfür an AVES-Ostkantone in Worriken, Tel.: +32 (0)80/34 02 46 oder an

die AVES-Anlaufstelle für Vogelschutzgeräte in Nidrum, Zur Stöck 13

Tel.: +32 (0)80/ 39 82 90; Handy: +32 (0)472/33 43 40

  

Text: Petra Gersdorf

 

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AVES-Monatstreff am 6. März 2013 im Naturzentrum Ternell

 

Am kommenden Mittwoch, den 6. März 2013 hält AVES-Ostkantone im Naturzentrum Haus Ternell den Monatstreff März ab. Im Mittelpunkt des Programms steht ein Filmbeitrag zum Thema „Vogelzug“. Beeindruckende Bilder einer strapaziösen Reise heimischer Vogelarten aus dem fernen Afrika hin zu den europäischen Brutgebieten. Referent Gerhard Reuter steht im Anschluss den Teilnehmern Rede und Antwort und vermag über den diesjährigen Verlauf des Zuges bereits Einzelheiten zu berichten.

Im Anschluss schaut AVES-Ostkantone auf die Monate Januar und Februar zurück und informiert über Aktionen des Monats März.

 

Beginn ist um 19h00. Alle Naturfreunde sind herzlich eingeladen. Eintritt ist frei.

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Testen Sie Ihr Wissen in Sachen Geschütztes Wild und Wasserwild

Kennen Sie sich aus in Sachen Greifvögel und Wasservögel. Mittels der hier angeführten PDF Datei können Sie ihr Wissen testen, die Fragen richten sich nach dem Fragekatalog, den die Jagdanwärter zur Erlangung des Jagdscheins zu beantworten haben. Bekanntlich unterrichtet AVES-Ostkantone die Teilnehmher des Jägerkursus, dessen Organisation in diesem Jahr zum ersten Mal in Händen des Jägervereins Büllingen stand in den Fächern Geschütztes Wild und Wasserwild. Der Kursus endete am Samstag, 2. März. Die Kontakte zu der Jägerschaft erscheinen uns wichtig, denn wir können hier für den Naturschutz werben, denn beide Seiten wissen, daß eine enge Zusammenarbeit ungemein wichtig ist.

 

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AVES - Monatstreff Februar 2013

Thema "Die Natur dachte zuerst daran ..."

Am kommenden Mittwoch, den 6. Februar lädt AVES-Ostkantone alle Naturfreunde zum Monatstreff Februar ins Kultur-Café „Burgterrassen“ in Berg/Bütgenbach (direkt an der Staumauer der Talsperre Bütgenbach) ein. Im Mittelpunkt des Meetings stehen Informationen und Filmbeiträge mit beeindruckenden Beispielen aus Technik und Konstruktion nach den großen Vorbildern der Natur.

Fliegen wie die Vögel, Schwimmen wie Fische oder Bauen wie Insekten – der Wunsch des Menschen dieses zu können ist so alt wie die Menschheit selbst. Immer wieder waren es natürliche Vorbilder, die Forscher auf Ideen für neue Erfindungen brachten – von Flugapparaten nach dem Vorbild der Natur bis zu Spinnennetz- oder muschelähnlichen Dachkonstruktionen.

Ein begeisterndes Thema, dass alle Naturfreunde einladen sollte, die Natur aufmerksam zu beobachten und zu bestaunen.

Im Anschluss an das Referat informiert AVES-Ostkantone über getätigte Aktionen des Monats Januar und blickt voraus auf den Monat Februar.

Beginn der Veranstaltung ist um 19h00. Herzliche Einladung an alle Naturfreunde und aber nicht nur Technikfreaks.

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AVES-Monatstreff am 5. Dezember im Kulturcafé "Burgterassen" in Berg/Bütgenbach

AVES-Ostkantone lädt alle Naturfreunde zum letzten Monatstreff diesen Jahres im Kultur-Café „Burgterrassen“ in Berg ein. Auf dem Programm steht die Rückschau auf den vergangenen Monat November und ein Vorausblick auf den Monat Dezember und der Start in das neue Jahr mit neuen Herausforderungen.

Doch zu Beginn referiert Stephan Benker, NATURA2000-Beauftrager der Wallonischen Region über das europaweite Netzwerk. Er stellt in seinem Referat die Grundphilosophie von Natura 2000 vor, umreißt den gesetzlich vorgesteckten Rahmen und berichtet von praktischen Erfahrungen mit Landnutzern, Eigentümern und Naturpflege im Rahmen von Natura 2000. Beginn der Veranstaltung ist um 19h00. Herzliche Einladung an alle Interessenten.

 

 

 

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AVES-Monatstreff am 7. November im Naturzentrum Haus Ternell

Fachreferat "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?`"

Vor rund 135 Jahren wurden die letzten Wölfein Ostbelgien ausgerottet. Den Wolf als „gefährliches und bedrohliches Wildtier“ gibt es seitdem nicht mehr. Dabei spielt er im Kreislauf der Natur eine wichtige Rolle. Sein Ruf als blutrünstiges Raubtier und Konkurrent der Jäger ist aber nach wie vor in vielen Köpfen verankert. Dass dem nicht so ist, wird AVES-Mitarbeiterin Petra Gersdorf anhand von eigenen Erfahrungen in einem  beeindruckenden Vortrag erläutern. Denn, der Wolf breitet sich aus, in Deutschland, Frankreich beispielsweise kannüber positive Erfahrungen berichtet werden und wer weiß, vielleicht kehrt er auch einmal in die Eifel zurück.

Wer mehr über den Wolf, seine beeindruckende Lebensweise erfahren möchte, ist herzlich willkommen zu diesem interessanten Referat, welches anlässlich des Monatstreffs im Naturzentrum Haus Ternell in Eupen am Mittwoch, den 7. November um 19h00 stattfinden wird.

Anschließendinformiert AVES-Ostkantone über die im Oktober getätigten Aktionen und die im November anstehende Arbeit. Herzliche Einladung an ALLE! Der Eintritt ist frei.

 

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Die Kraniche ziehen wieder...

Kraniche, als Vorboten des Winters durchqueren in diesen Tagen wieder unser ostbelgisches Gebiet. AVES-Ostkantone nimmt auch gerne Ihre Beobachtungen entgegen. Rufen Sie uns einfach an oder geben Sie Ihre Beobachtungen direkt online ein. Ihre Informationen sind uns wichtig, denn Ornithologen können sich nur dann ein gutes Bild über den Ablauf des Kranichzuges machen, wenn viele Beobachter flächendeckend ihre Meldungen mitteilen.

Wer mehr über die Kraniche erfahren möchte, kann hier interessante Informationen einsehen.

 

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Eine Kampagne in den stillgelegten Steinbrüchen in der Gemeinde Amel

Im Rahmen des KNEP (Kommunaler Naturentwicklungsplan) der Gemeinde Amel wurde auf Anregung von AVES-Ostkantone und NATAGORA/BNVS eine Aktionsreihe in den ehemaligen Steinbrüchen der Gemeinde angeregt. Tatsächlich können sich stillgelegte Steinbrüche als hervorragende Lebensräume für Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten behaupten. Nur besteht das Problem, dass viele Steinbrüche als illegale Müll- und Schuttabladeplätze oder als Depot für Gartenabfälle missbraucht wurden oder auch noch werden. Verbuschung und Austrocknung tun das übrige hinzu. Die Aktion zielt auf eine Optimierung der Steinbrüche für die Tier- und Pflanzenwelt. Lesen Sie mehr ... hier.

 

 

 

 

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AVES-Monatstreff am 3. Oktober 2012

Am kommenden Mittwoch, den 3. Oktober 2012 findet um 19h00 im "Magellan Saal" in Worriken der diesjährige Monatstreff der AVES-Ostkantone statt. Im Mittelpunkt der für jeden zugänglichen Veranstaltung steht das Thema „Landwirtschaft und Artenvielfalt“ worüber Helmut Veiders referieren und im Anschluss Rede und Antwort stehen wird. Im Inhalt des Referats informiert der Referent über die Entwicklung der ostbelgischen Landwirtschaft und zeigt, wie sie sich heute präsentiert. Was waren und sind die Folgen für die Entwicklung der Artenvielfalt. Neben Verlierern gibt es Gewinner. Welche Perspektiven ergeben sich für die Zukunft? Eine Reihe vieler Fragen die Naturschützer aber auch Landwirte beschäftigen und nach Antworten suchen.

Im Anschluss an das Referat erfolgt der Rückblick auf AVES-Aktionen im September und die Vorausschau auf den Monat Oktober. Herzliche Einladung an alle.

 

 

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Vogelzug - ein faszinierendes Schauspiel!

Mittlerweile ist der Vogelzug voll im Gange, Kuckuck und Mauersegler sind schon lange weg, nun haben uns auch die Schwalben verlassen. Gerade die letztere Art zählt wohl zu den populärsten Zugvogelarten. Es gibt aber noch eine Reihe von anderen Vogelarten, die schon während des Monats August sich auf die Reise zu den weiter gelegenen Überwinterungsquartieren machen oder nun von September bis November gen Süden ziehen. Lesen Sie mehr über das Geheimnis "Vogelzugs" hier.

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AVES-Monatstreff September 2012 "Der Rotmilan in Ostbelgien"

Am Mittwoch, den 5. September lädt AVES-Ostkantone alle Naturfreunde zu seinem Monatstreff ins Naturzentrum Ternell ein. Inhaltlich dreht sich an diesem Abend alles um den Rotmilan, der seit Beginn der 70er Jahre in Ostbelgien brütet und deren Bestände seit 2000 systematisch erfasst werden. Paul Voskamp und Stef Van Rijn kartieren und erfassen den Bruterfolg der Art im Süden Ostbelgiens. Die beiden Ornithologen, die schon seit vielen Jahren eng mit AVES-Ostkantone zusammenarbeiten, präsentieren an diesem Abend viel Wissenswertes über die Lebensweise, die Entwicklung im ostbelgischen Raum und gehen auch auf die Gefahren ein, die den Bestand mindern können. Beginn des Abends ist um 19h00. Alle Interessenten sind herzlich zum Monatstreff eingeladen. Im Anschluss an das Referat hält AVES-Ostkantone wie gewohnt Rückschau auf den Monat August und Vorausschau auf die anstehenden Aktionen.

 

 

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Problematik Fledermäuse und Windkraft

Zum Anlass der europaweiten Nacht der Fledermäuse greift AVES-OStkantone hier die Problematik der Windkraftnutzung und der Fledermäuse auf. Tatsächlich belegen Untersuchungen und Feststellungen durch Kollision, Lebensraumzerstörung und sonstigen Erscheinungen erheblich Verluste unter den fliegenden Säugern. Lesen Sie hierzu mehr hier

Den Leitfaden für die Berücksichtigung von Fledermäusen bei Windenergieprojekten finden Sie hier http://www.eurobats.org/publications/publication%20series/pubseries_no3_german.pdf.

 

 

 

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Am 25. August 2012: Europäische Nacht der Fledermäuse in Kelmis


Europaweit findet an diesem Tag die Nacht der Fledermäuse statt. Auf dem Programm stehen Aktionen zur Sensibilisierung mit anschließenden Exkursionen. AVES - Ostkantone lädt zu einer Filmvorführung mit interessanten Informationen und anschliessender Exkursion ein. Mit einem Bat-Detector ausgestattet wird anschließend versucht jagende Fledermäuse zu entdecken und kurz mit Scheinwerfern anzustrahlen. Eine interessante Aktion für Fledermausfreunde und die es werden wollen. Treffpunkt ist der Eingang zum Casino Weiher in Kelmis um 20h00. Nähere Informationen in der AVES-Bildungsstätte unter der Rufnummer: 080/340246.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 20. August 2012
Biotoppflegeaktion von und mit AVES-Ostkantone Workcamp Hammerbrücke in Hergenrath

 

Nach Abschluss der Blütezeit der meisten Stauden und Krautpflanzen stehen die Pflegeaktionen für das Gelände Hammerbrücke in Hergenrath an. Mähen und das Entfernen des Mähguts sind wichtige Maßnahmen zum Erhalt dieses Biotops. Beim gemeinsamen Arbeiten mit dem langjährigen AVES-Mitglied und Koordinator dieser Aktion Alfred Emontspohl, erfahren die Teilnehmer nebenbei Wissenswertes über unsere heimische Fauna und Flora. Das Workcamp findet am Montag, dem 20. August 2012 von 09.00 bis ca. 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das ehemalige Restaurant "Waldburg" an der Straße Hergenrath - Hauset. Mitzubringen sind Arbeitskleidung und ein kleines Picknick. Wer eine Heugabel oder -rechen besitzt, bitte ebenfalls mitbringen. Weiter Informationen bei Alfred Emontspohl, Tel 087/851976 oder alfred.emontspohl@gmail.com.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 19. August 2012: Vogelwanderung am Thommer Weiher

 

Mit seinem außergewöhnlichen Artenreichtum (es wurden seit dem Jahre 2001 über 137 verschiedene Vogelarten gesichtet) ist der Thommer Weiher für jeden Vogelliebhaber ein Muss. Den Zugvögeln dient er als wichtige Rast- und Nahrungsstation. Seine Umgebung bietet Brutvögeln einen vielfältigen Lebensraum. So kommt es nicht von ungefähr, dass in der Bildungszentrale von AVES-Ostkantone fast ganzjährig Meldungen über Beobachtungen aus diesem Gebiet eingehen.

Die 6-stündige ornithologische Exkursion beginnt am Sonntag, dem 19. August 2012 um 9.00 Uhr. Treffpunkt ist die Kirche in Thommen. Mitzubringen sind neben festem Schuhwerk ausreichend Proviant, Fernglas und Notizblock. Weitere Infos beim Exkursionsleiter Helmut Veiders Tel: 0473/937320

 

 

 

 

 

 

 

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Biomassekraftwerke - es ist nicht alles Gold, was glänzt..

In der Gemeinde Bütgenbach ist ein Biomassekraftwerk im Gespräch. Viele Einwohner sprechen sich gegen das Projekt aus, eine Bürgerinitiative widersetzt sich dem Vorhaben. Auch AVES-Ostkantone steht dem Vorhaben negativ gegenüber. Sicher, ein Ausstieg aus der Kernenergie verlangt nach Alternativen. Doch zu welchem Preis? Sollen die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt werden? Denn Garantien eines sauberen Betriebes gibt es nicht und wenn man sich nach ähnlichen bereits in Betrieb stehenden Anlagen erkundigt, so tun sich weitere ungeklärte Fragen auf.

Lesen Sie hier mehr über Biomassekraftwerke in einem Beitrag unserer Verwaltungsratsmitglieder Petra Gersdorf und Klaus Forssmann.

 

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Kampf den Invasiven Pflanzen angesagt nach dem Motto "Alles muss raus"

In einer zusammen mit dem NABU Aachen durchgeführten Aktion wurden am 21. Juli Naturschützer aktiv und beseitigten Indisches Springkraut am Raerener RAVeL-Radwanderweg. Das Grenz-Echo berichtete wie folgt:

Auf den ersten Blick seltsam und doch nützlich: 22 Bürger, Kinder eingerechnet, machten sich am Donnerstag auf den Weg, um am Langenbend und an der Ravel-Strecke in Raeren Blumen auszureißen. Urheber war AVES-Ostkantone, und was da so schön entlang der Eisenbahntrasse blühte, war Indisches Springkraut.

Dieses auch Drüsiges Springkraut genannte Gewächs hat in unserer Landschaft nichts zu suchen, erfuhren die Teilnehmer. Die Pflanze stammt aus dem Himalaja und kennt hierzulande keine natürlichen Feinde. Das Gewächs ist einjährig, liebt feuchten Boden und lässt sich durch Ausreißen leicht bekämpfen. Bleiben die Pflanzen stehen, dann sorgen Tausende Samen je Pflanze für reichlich Nachwuchs im nächsten Jahr, die Landschaft wuchert dann völlig zu. Einheimische Arten und mit ihnen Insekten und Vögel bleiben auf der Strecke. Das Motto lautete deshalb: Alles muss raus!

Es war gar nicht so einfach, gepeinigt von Brennnesseln und Disteln, die Pflanzen herauszuziehen. Das warme, schwüle Wetter war nicht gerade dazu angetan, solide Schutzkleidung anzulegen. Dennoch war die Stimmung gut. Alfred Emontspohl (74), der die Aktion organisiert hatte, freute sich über die rege Beteiligung. Auch einige Kinder waren mitgekommen. »Ich möchte als Vater Vorbild sein«, sagte etwa Patrick Stoffels aus Raeren, der seinen sechsjährigen Sohn Leon mitgenommen hatte. Für die Kleinen waren natürlich auch andere Sachen interessant. Sie konnten zwischendurch spielen, niemand nötigte sie zur Arbeit. Und doch kamen sie immer wieder zurück, um ihren Eltern zu helfen. Manche Kinder waren schon bei anderen Aktionen im Aachener Wald dabei. Vorbeifahrende Radler wunderten sich und bekamen auf Nachfrage den Zweck des Schaffens genannt.

Unterdessen wurde der Hang peu à peu immer kahler. Jean-Claude Emontspohl, Sohn des Organisators, rückte gar mit der Motorheckenschere an, um den Hang einfach abzumähen. Wenn man die Stängel direkt über der Wurzel abschneidet, sei kein Wiederausschlagen zu befürchten, meint Prof. Volker Dohm vom Aachener NABU, der auf deutschem Terrain die Springkrautkampagnen managt. Während das Kraut normalerweise auf sumpfigem Grund manuell beseitigt werden muss, drängte sich hier die Frage auf, ob nicht die Gemeinde den Hang mit schwerem Gerät mähen kann. Beim näheren Hinsehen war klar, warum das nicht geht: zu buckelig, zu viele Baumstumpen. Sogar einen großen Draht zog Emontspohl Junior aus dem Gebüsch, beinahe hätte das Metall sich in der Heckenschere verheddert.

Öffentliche Hand gefordert

Ungeachtet des Arbeitsfortschritts meinten einige Helfer, dass die öffentliche Hand doch mehr gegen das Springkraut tun sollte, das sich auch anderswo breitmacht - etwa im Wald zwischen Hauset und Hergenrath und an der Iter in Raeren, wie Alfred Emontspohl berichtete. Auf deutscher Seite sei die Talaue der Iter schon dicht bewachsen, ergänzte Dohm. Ferner wurden im Preuswald bei Moresnet Kapelle große Bestände gesichtet.

Angestoßen hatte der NABU im Juni die Springkrautbeseitigung, und zwar im Aachener Wald. Dohm stützte sich als Initiator auf die Erfolge im Schwarzwald, wo Ehrenämtler die Flussaue der Murg auf 13 Kilometer Länge bereinigt hatten. Eine wichtige Erkenntnis ist, von der Quelle talabwärts zu arbeiten, weil das Wasser die Samen verbreitet.

Grenzenloser Landschaftsschutz

So waren die Aktionen im Aachener Preuswald nützlich für die Göhl, während ein springkrautfreies Raeren den nachhaltigen Erfolg an der unteren Iter befördert. Ein weiterer Grund für die Ausbreitung ist das Abkippen von Gartenabfällen und Erdreich an einem anderen Ort. Dieser Gedanke drängt sich auch bei dem aufgeschütteten Gelände entlang der Bahn- und Ravelstrecke auf. Alfred Emontspohl wollte dies aber mangels Beweisen nicht kommentieren. Positiv vermerkten er und Volker Dohm die gegenseitige Hilfe von Bürgern aus Aachen und Ostbelgien bei dem grenzenlosen Landschaftsschutz.

Das Grenz-Echo im Interview mit Alfred Emontspohl von AVES-Ostkantone

Man muss nicht vom Fach sein, um in Sachen Landschaftsschutz die Initiative zu ergreifen: Alfred Emontspohl, 74 Jahre alt, war bis zur Pensionierung Schreiner und Techniker. Seit fast 40 Jahren ist er bei AVES-Ostkantone aktiv. Am Donnerstag organisierte er die erste Aktion in Raeren zur Beseitigung des Indischen Springkrauts.

Warum ist es so dringlich, etwas gegen das Indische Springkraut zu tun?

Die Pflanze breitet sich unwahrscheinlich schnell aus, etwa 150 Quadratmeter jedes Jahr. Die Fläche, die wir hier gerade bearbeiten, ist ein Natura-2000-Gebiet mit seltenen einheimischen Arten. Nichts zu tun, wäre botanisch eine Katastrophe.

Warum wurde nicht früher eingegriffen, als der Bestand noch überschaubar war? Wohl aus Unkenntnis. Es ist ja durchaus eine schöne Pflanze.

Sind Sie zufrieden mit der Beteiligung an der ersten Aktion? Es hat sich gelohnt, ich habe nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet.

Hat das Modell Zukunft? Ich hoffe: Ja. Außerdem müssen wir die Bürger dazu bewegen, das Springkraut auch auf ihrem Privatgrund zu beseitigen. Es waren Hausgärten, von denen aus die Pflanze in Europa die Natur eroberte. (tk)

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AVES-Monatsfreff am Mittwoch, den 1. August 2012: Im Mittelpunkt des Referats, das Braunkehlchen

Für die einen Symbolfigur intakter Lebensräume und Lebensgemeinschaften, für die anderen nur einer unter den „Piepmätzen“ unserer Wiesen, Stein des Anstoßes und Anlass zur Kritik. Warum stellen sich Naturschützer und Ornithologen wegen einer Vogelart bei Großprojekten so an? Was ist dran an den Argumenten? Wie sehen die Bestandszahlen und Entwicklungen aus? Was macht das Braunkehlchen so besonders? Wie sehen konkrete Schutzmaßnahmen aus? Warum geht es dem Braunkehlchen so schlecht? Wie stehen die Chancen, das Braunkehlchen als Brutvogel in Ostbelgien zu erhalten, und was haben wir davon? Wie können Schutzmaßnahmen aussehen? Fragen über Fragen, die vielleicht viele Interessenten und auch Kritiker sich stellen.

Auf diese Fragen möchte AVES-Ostkantone bei seinem nächsten Monatstreff am 1. August 2012 im Saal James Cook eingehen. In einem Fachbeitrag steht der AVES-Animator Gerhard Reuter Informationen und steht Rede und Antwort. Im Anschluss erfolgt der Rückblick auf die AVES-Aktionen der Monate Juni und Juli sowie die Vorausschau auf den Monat August. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Beginn des Treffs ist um 19h00.

 

 

 

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 Das Hohe Venn ist eine ornithologische Exkursion wert - Vögel des Hohen Venns

Das Hohe Venn bietet auch aus ornithologische Sicht viele Besonderheiten. Nicht nur das Birkhuhn - dessen Fortbestand nach wie vor akut bedroht ist - führt die Liste an, in den letzten 12 Jahren wurden im Venn über 100 Arten beobachtet, wie aus der Einsicht unserer Datenbank hervorgeht. Welche Vogelarten in welchen Lebensräumen anzutreffen sind, hierüber informiert AVES-Ostkantone alle Naturinteressenten, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen. Die Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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AVES - Monatstreff am 2. Mai 2012: Thema "Schwalben"
 
Beim nächsten AVES-Monatstreff am Mittwoch, den 2. Mai dreht es sich um Schwalben. Viele  von ihnen kehren zurzeit in ihre Brutgebiete zurück und werden bald mit dem Nestbau beginnen. Seit jeher gelten sie als Glücksboten und viele Naturfreunde und Hausbewohner nehmen sie gerne in Empfang. Leider haben sie immer weniger Möglichkeiten Nester zu bauen: es fehlt an geeigneten Brutplätzen, Stallungen verschwinden oder werden unzugänglich gemacht, es fehlt sogar an geeignetem Lehm. Hinzu kommen die vielen Gefahren, denen die Tiere auf ihrer langen Reise gen Süden ausgesetzt sind und sogar die Verfolgung in den afrikanischen Überwinterungsquartieren. Fazit: die Schwalbenbestände sind rückläufig doch es kann etwas dagegen unternommen werden. AVES-Ostkantone informiert über die Schwalben und liefert wertvolle Tipps, wie den Tieren geholfen werden kann. Im Anschluss findet die Rückschau auf den Monat April und der Vorausblick auf den Monat Mai statt. Herzliche Einladung an alle Naturfreunde. Beginn ist um 19h00 im James Cook Saal in Worriken.
 
 
 
 
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Naturkundliche Weiterbildungsmöglichkeiten "Hohes Venn"
 
 
HAUTE ARDENNE, interessante Möglichkeiten der Weiterbildung im naturkundlichen Bereich,
 
Für Interessenten, die der französischen Sprache mächtig sind können sich in einem umfassenden Weiterbildungsangebot der Vereinigung "Haute Ardenne" im Natur- und Umweltbereich weiterbilden lassen. Zu den Themen zählen Seminare über Honigbienen und Imkerei, Arthropoden des Vennplateaus, Habitate und ihr Erhaltungszustand, Ehemalige Bewirtschaftungsformen des Hohen Venns, die Fische der Hoch-Ardennenregion. Detaillierte Angaben und das Programm finden Sie hier.
 
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Eine Chance für die Natur an und um unseren Gebäuden
 
Tiere an meinem Haus? Kommt nicht in Frage ... So argumentieren viele Hausbesitzer und Bauherren. Doch feststeht, dass mit der modernen Bauweise und dem Sinn für Ordentlichkeit es eine Reihe von Tieren immer schwerer haben geeignete Brut- und Versteckmöglichkeiten zu finden. Gerade unsere Häuser stellen für eine Reihe von teils bedrohten oder rückläufigen Tierarten wichtige Refugien dar. Für die Tiere sind sie nichts anders als natürliche Fortpflanzungsstätten, vorausgesetzt, sie bieten Einschlupfmöglichkeiten, Nischen, Hohlräume. Ein Zusammenleben von Tieren und Menschen ist möglich. Wir informieren an dieser Stelle über die verschiedenen Unterkünfte von Tieren am Gebäude und im Garten. Wir möchten bereits jetzt auf die Veröffentlichung einer technischen Broschüre der Wallonischen Region hinweisen, deren Gestaltung AVES-Ostkantone übernommen hat. Wir werden den Leser hierüber auf dem Laufenden halten. Lesen Sie mehr über Tiere am und im Haus, im Garten durch anklicken hier.
 
 
 
 
 

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AVES-Monatstreff April
 
Am kommenden Mittwoch, den 4. April lädt AVES-Ostkantone alle Naturfreunde zum monatlichen Treff nach Worriken ein. Auf dem Programm steht ein virtueller Frühlingspaziergang. Frühblüher, Amphibien, Durchziehende Vögel und das Wiedererwachen der Natur nach den kalten und zumeist düsteren Wintermonaten stehen im Mittelpunkt der kommentierten Bildpräsentation. Im Anschluss findet die Rückschau auf die Aktionen und Tätigkeiten des Monats März statt sowie die Vorausschau auf den Monat April. Austragungsort ist der Saal James Cook im SFZ Worriken. Beginn ist um 19h00. Alle sind herzlich willkommen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Weißstörche auf dem Kirchturm in Bütgenbach

 

Nicht wenige Bütgenbacher wurden am Donnerstag, 29. März auf ein fast einmaliges Schauspiel aufmerksam. Gerade auf dem Kirchturm in Bütgenbach hatten sich drei Weißstörche auf ihrer Reise gen Norden niedergelassen und lieferten im Lichte der aufgehenden Ostsonne einen tiefen Eindruck. In luftiger Höhe, dem Wind und den Belästigungen der Dohlen trotzend verharrten Sie hier lange und zogen die Blicke der Passanten und Anwohner an. AVES-Ostkantone war vor Ort und konnte diese Eindrücke in Form einer Bilder und Filmsequenz festhalten.

Als Vorboten des Frühlings machen Störche regelmäßig halt in Ostbelgien, dann allerdings eher in Wiesen und Feldern. Bisher sind der ostbelgischen Naturschutzvereinigung Sichtungen auf Kirchtürmen nicht bekannt.

 

Text und Fotos: Gerhard Reuter

 

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Frühlingserwachen 

Das herrliche Wetter der letzten Tage lädt zum Frühlingsspaziergang ein. Frühblüher, heimkehrende Zugvögel, singende und gar nesterbauende Vögel sind nunmehr überall zu beobachten. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf: das frische Grün, bunte Farben und Düfte und die dem Frühling eigentümliche Geräuschkulisse haben positive Einflüsse auf das Wohlbefinden der Menschen. Wir möchten Ihnen Anregungen zur Naturbeobachtung im Frühling geben und Sie einladen mit offenen Augen und Ohren die Schönheiten des Frühlings zu geniessen. Lesen Sie dazu bitte mehr hier.

 

 

 

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Monatstreff März 2012 "Die Nacht der Eulen" am Donnerstag, 8. März um 19h00 im Haus Ternell in Eupen

Im Mittelpunkt des nächsten Monatstreffs AVES Ostkantone am Donnerstag, den 8. März stehen unsere Eulen, jene geheimnisvollen Jäger der Nacht. AVES Ostkantone und das NaturzentrumHaus Ternell gemeinsam die Eulenarten unserer Region vor und laden Sie ein bei einer nächtlichen Tour in die Umgebung des Naturzentrums den Rufen des Waldkauzes zu lauschen.

Die Nachtgreife haben schon immer die Fantasie der Menschen angeregt, ihre teils schaurigen Rufe und ihre versteckte nächtliche Lebensweise waren und sind auch heute noch der Grund für ihr schlechtes Image. Doch wie Nachtgreife tatsächlich leben und wie es um sie steht, ist vielen Menschen nicht bekannt.

 

Im Rahmen eines ça einstündigen Vortrages werden die Mitarbeiter von Haus Ternell und AVES alles Wissenswerte über die Eulen und Käuze vorstellen. Wie alle Beutegreifer sind auch die Eulen und Käuze lange Zeit als „bösartig“ dargestellt worden. Tatsache ist aber, dass sie eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht unserer Region spielen. Der Vortrag macht deutlich, welche Arten bei uns heimisch sind, welchen Lebenstaum sie benötigen und wie wir ihnen mit einfachen Gesten helfen können zu überleben.

 

Alle Greifvögel sind in Belgien seit 1972 geschützt. Das Jagdverbot sowie eine große Zahl weiterer Schutzmaßnahmen, wie z.B. die Pflege alter Obstbäume, von Kopfweiden und hohlen Bäumen, die Ausstattung von Höhlen und Kirchtürmen sowie Straßenrändern, haben den Bestand der Greifvögel heute stabilisiert.

 

Der Abend beginnt zunächst um 19 Uhr mit der AVES –Monatsversammlung. Um 19 h 30 startet der Abend mit dem Vortrag. Im Anschluss an den Vortrag wird die Gruppe einen kleinen Abstecher in den umgebenden Wald machen um den Rufen des Waldkauzes zu lauschen.

 

Bitte bringen Sie warme Kleidung und eine Taschenlampe mit.

Preis: wir werden am Abend selber um eine kleine Spende bitten.


Wann? Donnerstag, 8. März 19h30 – 21h30 (für AVES-Mitglieder ab 19 h).
Wo? Naturzentrum Haus Ternell / CRIE Eupen, Ternell 2-3, 4700 Eupen

 

Wir bitten um telefonische Anmeldung beim
Naturzentrum Haus Ternell / CRIE Eupen

Ternell 2-3, 4700 Eupen

Tel.: 087 55 23 13 – info@ternell.be

 

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Eine interessante Lektüre für den Vogelfreund - Aus der Edition Krautgarten

Für alle Vogelfreunde erscheint gegen Mitte März in der Edition Krautgarten das Büchlein „Haiku Vogelportraits“. Dem Berliner Autoren Rainer Stolz ist es in Form von Haikus gelungen, 51 heimische Vogelarten treffend zu beschreiben, bei der Lektüre geben sich Rätsel auf, wo jeder sein eigenes Wissen auf die Probe stellen kann.

In den Kurzgedichten dieses Bandes spielt der Berliner Dichter Rainer Stolz kenntnisreich und humorvoll mit dem Federkleid, dem Gesang, den Eigenheiten und den Lebensbedingungen von Vögeln, wobei er den menschlichen Blick auf unsere gefiederten Nachbarn augenzwinkernd einbezieht. Seine Haiku-Vogelporträts stellen eine lyrische Mischform aus Haiku, Porträtgedicht und Rätselgedicht dar. In ihnen verbinden sich die Gestalt und der Resonanzraum des Haiku mit der Vorgabe, jeweils eine Vogelart zu porträtieren, indem etwas für sie Typisches den Ton angibt. Dabei wird der Name des Vogels nicht genannt, so dass ein zusätzlicher Reiz darin bestehen kann, ihn zu raten. Doch bedarf es dessen nicht, um die Poesie dieser pointierten Augenblicksbilder zu genießen und sich vom Charme der „Spötter und Schwärmer“ einfangen zu lassen.

Eine Kostprobe

 

Am Feinkost-Laden
zerfressene Buchstaben.
Bettelndes Tschilpen.

 

Vorbestellung - Subskription

 

Das Buch erscheint um den 15. März 2012 in der edition KRAUTGARTEN und umfasst etwa 70 Seiten, mit 4 Tuschezeichnungen von Anita Staud. Bei Subskription bis zum 12. März (durch Überweisung auf unser Konto mit dem Vermerk „Stolz“) erhalten Sie den Band zum vergünstigten Preis von 10 euro (statt 12 euro). Das Buch wird Ihnen portofrei zugestellt. 

 

edition KRAUTGARTEN

Postfach 42 – 4780 St. Vith – Belgien

mail: bruno.kartheuser@skynet.be

 

Konto

                                                                                               348-0772889-57 (ING) – IBAN: BE09 3480 7728 8957 – BIC: BBRUBEBB                          Weiteres über den KRAUTGARTEN erfahren sie hier.

 

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Nächster Monatstreff AVES-Ostkantone: Am Mittwoch, den 1. Februar 2012, 19h00 im Naturzentrum Ternell

Wieder erwartet alle Naturinteressenten bei unserem nächsten Monatstreff ein hochinteressantes Thema: Der Biber. Tatsächlich ist der größte Nager nunmehr wieder fest in unserer Gegend etabliert. Dem war nicht immer so. Sein Einfluß auf die Landschaft ist demnach nicht zu übersehen. Dämme, Burgen, überflutete Bachtäler und umgelegte Bäume lassen unübersehbare Spuren seines Daseins zurück. Und nicht immer ist seine Präsenz unproblematisch. Lutz Dalbeck, Biberexperte von der Biologischen Station Düren stellt uns den Biber und seine Lebensweise vor. Zeitgleich informiert der engagierte Naturschützer über Schutzmaßnahmen und -projekte sowie über Lösungen im Falle von Problemen. Wer mehr über den Biber, dem besten Landschaftspfleger erfahren möchte ist herzlichst willkommen. Der Monatstreff findet statt am Mittwoch, dem 1. Februar 2012 im Naturzentrum Haus Ternell. Herzliche Einladung an ALLE!

 

 

 

 

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Steinkauzröhren sind bereit zum Anbringen

Nicht weniger als 30 Steinkauzniströhren wurden zu Anfang des Jahres 2012 angefertigt und warten nunmehr darauf an die geeigneten Plätze angebracht zu werden. Die Aktion ist im Rahmen des AVES-Steinkauzprojektes eine der Maßnahmen, die den Bestand vor allem im Eupener Raum stärken sollen. Ein besonderer Dank geht an die freiwilligen Helfer und unserem langjährigen Mitarbeiter Alfred Emontspohl, der die Kästen konzipierte. Auch dem Sägewerk Mertes aus Wereth, der die Aktion durch kostenloses Zurverfügungstellen der notwendigen Eichenbretter großzügig unterstützte. Über den weiteren Verlauf der Aktion werden wir an dieser Stelle informieren.

In den nächsten Tagen kommen den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern die Tonaufnahmen in Form von Musikkasetten und CD zu.

 

 

 

 

 

 

 

Nächster Monatstreff AVES-Ostkantone: Am Mittwoch, den 11. Januar 2012, 19h00 im Naturzentrum Ternell

Unsere Monatstreffs erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Oktober mit 28 Teilnehmern, im November mit 26 und im Dezember mit 32 Teinehmern - Zahlen, die belegen, dass sich zahlreiche Naturfreunde und -begeisterte aktiv in die Naturschutzarbeit einbringen möchten. Auch die einleitenden Referate mit interessanten und für Ostbelgien relevanten Themen ziehen viele Interessenten an. In Anbetracht der Tatsache, dass in Deutschland die Dohle der Vogel des Jahres ist, geht es bei der ersten Monatsversammlung am 4. Januar im Naturzentrum Haus Ternell in Eupen um die Rabenvögel. Bewundert, gefürchtet, verfolgt und geschützt, wohl kaum eine Vogelgruppe wird derart diskutiert. Wie der derzeitige Wissenstand ist, welche Position in der Sache AVES-Ostkantone vertritt und überhaupt welche Arten zur großen Gruppe der Rabenvögel gehören, darüber informiert AVES-Ostkantone an diesem Abend ab 19h00. Nach dem gut einstündigen Referatsteil geht es dann weiter mit der Rückschau des vergangenen Monats Dezember und der Festlegung von Naturschutzaktionen im Monat Januar. Dazu gehört natürlich auch die Weiterführung der AVES-Aktion "Steinkauz", siehe unten.

 

 

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AVES-Ostkantone präsentierte sich und die Pflegestation beim "Tag des Tierschutzes" am 11. Dezember in Eupen

Die Tierfreunde Ostbelgiens luden am Sonntagnachmittag, den 10. Dezember ins Eupener Plazza ein. Sinn und Zweck der Veranstaltung war es ein breites Publikum für die Belange des Tierschutzes zu gewinnen. Zugleich bot die Veranstaltung verschiedenen Organisationen Gelegenheit ihre eigene Arbeit zugunsten des Tierschutzes vorzustellen und hierfür zu werben.

Auch AVES-Ostkantone war mit von der Partie und stellte insbesondere die AVES- Pflegestation für Wildtiere vor, die Marleen, Tamara und Berthold Thomahsen betreibt. Auch die AVES-Pflegestation, die von Tamara Träbert in Raeren betrieben wird wurde hier einen interessierten Publikum in Form von Bildern und Plakaten vorgestellt. Selbstverständlich informierten AVES-Mitarbeiter über das reichhaltige Weiterbildungsangebot unserer Vereinigung und über konkrete Naturschutzprojekte in Ostbelgien.

Als weiteres Highlight stellte sich unsere Kinderanimation heraus. Die von unserem langjährigen Mitglied Alfred Habsch vorgefertigten Bausätze ermöglichten es Kindern vor Ort artgerechte Meisenkästen zusammenzubauen. Damit es keine blauen Finger beim Einschlagen der Nägel gab, dafür sorgten der AVES-Präsident Berthold Thomahsen, Yves und Denis Janssens. Die zahlreichen jungen Bastler hatten auf jeden Fall viel Spaß bei der Arbeit und können sich im Frühjahr auf die sich eingenisteten Gäste im Garten freuen.

Die Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg, so dass es 2012 sicher eine Neuauflage geben wird … AVES-Ostkantone ist wieder mit von der Partie!

 

Fotos: Willy Ortmann                                                                                                                                      Mehr zu den Eupener Tierfreunden erfahren Sie hier...

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AVES-Projekt "Steinkauz" wird in einigen Tagen starten

Am Mittwoch, den 9. November 2011 hatte AVES-Ostkantone anlässlich des Monatstreffs zu einem Informationsabend zum Thema Steinkauz eingeladen. Vorgestellt wurde das Projekt "Steinkauz", das demnächst im Raum Eupen, Kelmis, Lontzen starten soll und darauf abzielt, die Bestände des Steinkauzes bestmöglichst zu erfassen und langfristig Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Diese ziehen das Anbringen von Nisthilfen, Unterhalt von Kopfweiden und anderen dem Steinkauz zugute kommenden Maßnahmen mit ein.

Die Zielsetzung ist hoch, das gesamte Gebiet umfasst rund 100 km². Helfer sind notwendig.

Weit über 20 engagierte und hochinteressierte Naturfreunde fanden sich im Naturschutzzentrum Ternell ein und wurden unsererseits über das Projekt informiert. Mehr noch, spontan wurden bereits Aufgaben verteilt: der Bau der Nisthilfen wird ab 20 November erfolgen, für rund 50 km² sagten Mithelfer und Kartierer spontan zu und es wurden die Distrikte zugewiesen. Somit steht dem guten Gelingen unseres Vorhabens nichts mehr im Wege. Die freifwilligen Helfer erhalten in den nächsten Tagen zusätzliches und detailliertes Informationsmaterial, Hilfsmittel, Kartenmaterial und -unterlagen. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, lesen Sie hier.

Hier finden Sie weiteres zum Steinkauz

Wer noch nachträglich mitmachen möchte, kann sich in unserer Bildungsstätte melden

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AVES-Monatsversammlung am 9. November  - Thema "Steinkauz"

 
AVES-Ostkantone lädt alle Interessenten zur kommenden Monatsversammlung am Mittwoch, den 9. November ins Naturzentrum Haus Ternell ein. Auf dem Programm steht eine umfassende Informationskampagne über den Steinkauz, einer kleineren Eulenart, über deren genaue Bestände AVES-Ostkantone sich  in Ostbelgien Fragen stellt. Wie sieht es genau mit der ostbelgischen Population aus? Wo sind noch Brutpaare angesiedelt? Wie kann der Bestand verbessert werden? Wer würde bei einer großangelegten Nistkastenaktion und einer späteren Betreuung der Nisthilfen mithelfen? Über diese Themen referiert AVES-Animator Gerhard Reuter im Austausch mit den Teilnehmern. Ein Referat mit vielen wertvollen Informationen und vor allem ein Angebot an alle, die sich aktiv an der Schutzaktion beteiligen möchten. Im Anschluss informiert AVES-Ostkantone über die im Oktober geleistete NAturschutzarbeit und stellt anstehende Projekte für den Monat November vor.
 
Beginn des Abends ist 19h00. Alle Naturfreunde sind herzlich willkommen. Für Anfahrten aus der Eifel können Fahrtengemeinschaften organisiert werden. Infos unter 080/340246 oder per Email.

 

 

 

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Herbstzeit – Häufige Begegnungen mit dem Igel

Wer nun in der herbstlichen Dämmerung einen Spaziergang unternimmt, der hat gute Chancen, dem Igel zu begegnen. Diese haben sich nunmehr – im Regelfall – ihren Winterspeck angefressen und befinden sich auf der Suche nach einem trockenen und frostsicheren Winterquartier, vielleicht in Ihrem eigenen Garten. Doch was tun, wenn die Tiere krank oder verletzt sind, woran ist dies zu erkennen? AVES-Ostkantone informiert sie hier.

 

 

 

 

 

 

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Lumbricus Umweltbus - Erfolgreiche Bilanz des Einsatzes 2011

(02/11/2011)
 

AVES-Ostkantone informiert

 

Lumbricus Umweltbus nach der Einsatzwoche in Ostbelgien

 

In der Zeit vom 24. bis 28. Oktober Woche verweilte der Lumbricus Umweltbus im Süden Ostbelgiens. Seit 1992 kommt das Fahrzeug auf Einladung AVES-Ostkantone in Ostbelgien zum Einsatz. Rund 90 Schüler der Mittelschul- und Abiturklassen des Bischöflichen Instituts Büllingen, der Bischöflichen Schule Sankt Vith, des Königlichen Athenäums und des Maria Goretti Instituts Sankt Vith nahmen mit ihren Fachlehrern an der diesjährigen Auflage teil. Den kompletten und ausführlichen Einsatzbericht können Sie hier downloaden.

 

Erfolgreiche Einsatzwoche

 

Eine erfolgreiche Aktion fand ihren Abschluss, denn praxisbezogener und  angewandter Naturkundeunterricht konnten die Schüler unter Anleitung der Ökopädagogen Irene Steiner-Bordel, Dietmar Schruck und nicht zuletzt des AVES-Animators Gerhard Reuter erleben.

 

Doch abgesehen von dem pädagogischen Erfolg der Aktion, welche Probleme konnten die Schüler erarbeiten?

 

Probleme aller ostbelgischen Fließgewässer

 

In allen untersuchten Fließgewässern (Prümer Bach und Entenbach in Sankt Vith, der Our in Reuland, der Warche und dem Reissbach in Büllingen sowie der Amel in Deidenberg) konnten die Schüler die teils an der Toleranzgrenze befindlichen Nitratwerte nachweisen. Inmitten eines von Landwirtschaft geprägten Umfeldes ist in
diesem Zusammenhang schnell die Ursache gefunden. Tatsächlich gelangt überschüssiger Stickstoff aus der Düngung direkt in die Oberflächengewässer.

 

Ein anderes größeres Problem vieler Bäche ist die Verbauung. Nahezu alle untersuchten Fließgewässer schnitten in dieser Hinsicht mäßig bis schlecht ab. Sogar die Amel in Deidenberg erhielt seitens der Schüler der Bischöflichen Schule Sankt Vith ein mässiges Resultat, zeigte es sich doch als erwiesen an, daß in der Nähe der  alle „Zum Thünnes“ eine mehr oder weniger starke Einflussnahme des Menschen stattgefunden hatte.

 

 

Ein schlechtes Resultat erhielt die Warche in Büllingen (Nähe der Molkerei), oder aber der Reissbach. Schüler des Bischöflichen Instituts Büllingen stellten hier schlechte Noten für den Bachzustand aus. Im Falle der Warche in Büllingen musste sogar die Feuerwehr alarmiert werden: aus dem Uferbereich floss hier sogar Öl in den Bach. Zudem  liessen hohe Phospatwerte aufhorchen.

 

Die Schüler des Maria Goretti Instituts bewerteten die Qualität des Entenbaches bei Sankt Vith als eher schlecht. Entsprechende Chemische Werte und das 
Umfeld des Baches lassen hier deutliche Aussagen zu. Eine diesen Zuständen angepasste und artenarme Fauna wurde von den Schülern nachgewiesen.

 

Ein besseres Resultat – zumindest in der Gewässergüte – stellten die Schüler des Königlichen Athenäums Sankt Vith für die Our in Reuland heraus. Chemische Parameter – die bis auf den Nitratgehalt – durchweg in Ordnung waren, eine entsprechende artenreiche Tierwelt (mit Bachforelle und Groppe) waren positiv auffallend. Lediglich in Punkto Struktur stellten die Schüler im Bereich des alten Bahnhofgeländes eine starke Verbauung der Our fest und bewerteten die Our in Sachen Struktur mit der Note unbefriedigend.

 

Ein weiterer Skandal konnten die BS-Schüler in Deidenberg ausfindig machen. Aus einer Einleitung unmittelbar an der Brücke gelangt milchiges Abwasser in die Amel. Die Chemiker fanden zudem eine den Grenzwert überschreitende Konzentration an Phosphaten heraus. Es liegt die Vermutung nahe, daß die Herkunft dieses Abwassers aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt, die Reinigungsrückstände erklären die erhöhten Phosphatwerte.

 

 

Für die Problemfälle an Warche in Büllingen und Amel in Deidenberg wurden weitere Schritte eingeleitet.

 

 Fazit

 

 Somit liegt in Sachen Gewässerschutz auch in Ostbelgien so einiges im Argen. Gewässerschutztut not. Die Schüler haben die Botschaft des Lumbricus und des Organisators AVES-Ostkantone in beeindruckender Weise am eigenen Leibe erfahren.


Der Bericht des diesjährigen Einsatzes (als PDF Datei) kann von Interessenten per Email kostenfrei angefordert werden.Anfrage an unsere Bildungsstätte genügt.

(Text und Fotos: G. Reuter)

 

 

 



Der Fliegenpilz (Amanita muscaria)

AVES-Ostkantone nimmt Stellung zum vermehrten Pilzaufkommen im August
(18.08.2011)

Das regenreiche Wetter der letzten Wochen hat dazu geführt, dass die Pilze nunmehr überall aus dem Boden sprießen, wo doch die eigentliche Pilzsaison erst im September herrscht. Ein ähnliches Phänomen wurde bereits in den Sommern 2002 und 2007 festgestellt, auch in diesen beiden Jahren herrschten während der Sommermonate feuchtnasse Verhältnisse. Und noch ein wichtiges Detail: auch das Frühjahr 2011 zeigte sich positiv für die Pilze, denn warme und trockene Witterungsverhältnisse in der frühen ersten Jahreshälfte begünstigen das unterirdische Wachstum der Pilzfäden.

In der Wallonie dürfte es laut vorsichtigen Schätzungen über 9000 Pilzarten geben, vorzugsweise in den Wäldern, aber auch in Wiesen, an Wegrändern, Bäumen sind sie in ihren unterschiedlichsten Formen und Facetten zu beobachten.

Und dennoch, es gibt reiche Pilzjahre und arme Pilzjahre und Jahre in denen bestimmte Arten üppig erscheinen, während andere Arten nahezu ausbleiben. Im darauffolgenden Jahr kann die Lage sich dann wenden. Dieser Umstand resultiert aus der komplizierten Kombination und dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren.

Vor allem Champignons und Boviste reagierten schnell auf Feuchtigkeit. Sie schießen bereits nach einer Woche aus dem Boden. Bei anderen Arten kann es etwas länger dauern bis sie reagieren.

Es ist stets eine Frage der Feuchtigkeit und der Temperaturen, zu starke Hitze ist für die Pilze schlecht. Es muss auch nicht jeden Tag regnen. Wenig Wind, Tau, Nebel und ein wenig Sonne – das sind ideale Bedingungen für die beliebte Herbstspeise.

Sammler, die jetzt schon in die Pilze gehen, können ihre Körbe durchaus füllen. Wer auf Speisepilze aus ist, freut sich über einen Korb voller Steinpilze. Das ist durchaus möglich. Die große Vielfalt der Hauptsaison wird allerdings noch folgen. Maronen sind bisher nur vereinzelt vorzufinden. Bei den Schwämmen sind es vor allem Steinpilze oder Hexenröhrlinge. An Lamellenpilzen könnten Sammler insbesondere bei Champignons jetzt schon fündig werden.

Allerdings wurden auch schon einige giftige Exemplare gesehen. Pantherpilze, Täublinge und die giftig grünen Knollenblätterpilze wurden bereits jetzt vorgefunden.

Bei Röhrlingen oder Schwämmen droht immerhin keine Lebensgefahr. Sie werden auch oft als Pilze für Anfänger bezeichnet. Jedoch muss ausdrücklich vor Fehlbestimmungen gewarnt werden und Pilzsammler sind angehalten die Pilze genau in Augenschein zu nehmen oder die in Bestimmungsbüchern angeführten Merkmale sorgfältig zu überprüfen.

Informationen zum Sammeln der Pilze und was Sie beachten sollen finden sie hier

Text: Gerhard Reuter

 



Spitzmausalbino

AVES-Ostkantone begutachte eine interessante Beobachtung

Am 13. Juli machte Joseph Heinen aus Braunlauf eine interessante Beobachtung und meldete sich bei Norbert Paquay und Gisela Margraff. Die beiden AVES-Leute staunten nicht schlecht über die seltene Beobachtung eines Spitzmausalbinos. Das Tier war bei Arbeiten an einem Rosenbeet aufgefallen, es hatte sich verfangen, wurde aber befreit und nach der Augenscheinnahme wieder freigelassen. Albinismus ist in der Natur zwar eine regelmäßige Erscheinung, doch selten gelingt es Tiere zu finden, geschweige denn aus nächster Nähe zu beobachten.

 


Der Riesenbärenklau

Der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum - Syn.: Heracleum giganteum)

Wir berichteten über die Problematik der Invasiven Pflanzen (siehe unten). Interessante Untersuchungen beleuchten wie es den Problempflanzen gelingt, sich rasant schnell auszubreiten. Unser Mitglied Klaus Forssman hat die Sachlage zusammengefasst und analysiert.

Hier
auch die Tipps im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der auch potentiell für den Menschen gefährlichen Pflanze.

 



Der asiatische Marienkäfer

Invasive Pflanzen und Tiere

Die Wallonische Region hat den invasiven Tier und Pflanzenarten den Kampf angesagt. Und es ist notwendig, denn die neuen Arten bringen für heimische Tiere und Pflanzen viele Gefahren mit sich und rangieren in der Reihenfolge der Gründe für den Biodiversitätsschwund nach der Zerstörung der Habitate an zweiter Stelle.

Welche Gefahren von diesen Neozoen und Neophyten ausgehen, und welche Arten als problematisch eingestuft wurden erfahren Sie hier.

Text: Gerhard Reuter

 


Die Stellungnahmen von AVES-Ostkantone sind in einer Rubrik zu finden, die sich hier befindet
 
AVES sucht neue Mitstreiter mehr  

Ausbau der Pflegestation mehr  

Termine +++Termine +++ Termine

Die nächsten Aktivitäten finden an folgenden Daten statt:

 

 

 

 


copyright © AVES-Ostkantone - Alle Rechte vorbehalten
Redaktion: Gerhard Reuter -
Letzte Änderung: 29/03/2013

 




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